zu entgehen; über die offeneren Stellen seines Weges schlüpfte ernie anders, als wenn die Schildwach ihm den Rücken zuwendetc.Endlich erreichte er das Dickicht, welches sich bis zum Rande desThaies erstreckte, dessen Bewohner Waverley so lange gewesenwar. Der Hochländer verschwand hicr, doch nur für wenige Mi-nuten, denn plötzlich trat er an einer andern Stelle wieder hervor,ging kühn vorwärts, als fordere er Entdeckung heraus, zielte aufdie Schildwach und schoß. Eine Wunde im Arm war eine unange-nehme Unterbrechung für des armen Burschen meteorologischeBeobachtungen, sowie für die Melodie, die er pfiff. Er erwiderteden Schuß, doch ohne zu treffen, und seine Kameraden, die er-schrocken aufgesprungen waren, eilten nach dem Orte, von wo dererste Schuß kam. Der Hochländer zeigte sich ihnen in voller Größeund sprang dann wieder in das Dickicht.
Während die Soldaten die Ursache ihrer Störung in einerRichtung verfolgten, eilte Wqvcrlep, den Wink seines übrigge-bliebcnen Begleiters befolgend, so schnell als möglich in der vor-wärts, die sie ursprünglich eingeschlagen hatten, und welche jetzt,wo die Aufmerksamkeit der Soldaten aufcine andere Weise in An-spruch genommen worden war, unbeobachtet und unbewacht blieb.Als sie ungefähr eine Viertclmeile weit gelaufen waren, entzog derSaum einer Höhe, die sie erstiegen, sie der weitern Verfolgungund Entdeckung. Noch hörten sie, aber in der Entfernung, das Ge-schrei der Soldaten, die einander auf der Haide zuricfcn, so wiedas Rasseln einer Trommel, die in derselben Richtung Allarmschlug. Doch diese feindlichen Klänge ertönten jetzt weit hinter ih-rem Rücken und erstarken endlich mit dem Winde ganz, als sie raschvorwärts schritten.
Nachdem sie eine halbe Stunde weit durch eine offene öde Ge-gend gegangen waren, kamen sie zu dem Stamme einer alten Eiche,welche, nach ihren Uebcrbleibseln zu urthcilen, ein Baum von be-