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deutendem Umfange gewesen zu sein schien. In einer unfern gele-genen Höhle fanden sie mehrere Hochländer mit einem oder zweiPferden. Sie waren erst wenige Minuten bei ihnen, welche Wa-verley's Begleiter aller Wahrscheinlichkeit nach dazu anwcndcte, ih-nen die Ursache ihres Zögerns mitzutheilen, denn die Worte DuncanDuroch wurden mehrmals wiederholt, als Duncan selbst erschien,außer Athcm zwar und mit allen Zeichen, daß er für sein Leben ge-laufen war, aber lachend und sehr fröhlich über de» Gelingen derList, durch die er seine Verfolger täuschte. Waverley sah leicht ein,daß dies in der That keine große Schwierigkeit für den Bergbewoh-ner gewesen war, der die Gegend genau kannte und seinen Weg miteiner Sicherheit und Zuversicht verfolgte, die den Feinden fremdsein mußten. Der Allarm schien noch immer fortzudauern, denndann und wann hörte man in großer Entfernung einzelne Schüsse,durch welche die Lustigkeit Duncans und seiner Kameraden nichtwenig erhöht wurde.
Der Hochländer nahm jetzt die Waffen zurück, die er unsremHelden anvertraut hatte, indem er ihm zu verstehen gab, daß die Ge-fahr der Reise vorüber wäre. Waverley wurde hierauf auf einesder Pferde gehoben, ein Lausch, der ihm nach den Anstrengungendieser Nacht und seiner unlängst überstandcncn Krankheit sehr an-nehmbar vorkam. Sein Mantelsack wurde auf ein anderes Pferdgelegt, Duncan bestieg ein drittes, und begleitet von ihrer Eskorte,verfolgten sie rasch ihren Weg. Kein anderes Ereigniß bezeichnetedie Reise dieser Nacht, und mit Tagesanbruch erreichten sie dieUfer eines reißenden Flusses. Die Gegend war fruchtbar und ro-mantisch. Die steilen, waldbewachsenen Ufer wurden von Korn-feldern unterbrochen, welche dies Jahr eine reiche, dem Schnittenahe Aerndtc boten.
Am entgegengesetzten Ufer des Flusses, und von einer Win-dung desselben beinahe umgeben, stand ein großes, festes Schloß,