Druckschrift 
1 (1851) Waverley
Entstehung
Seite
99
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Au vorderst standen einige Wenige, die allem Anscheine nach denEnthusiasmus ihres Führers theiltcn, Leute, die offenbar in einemKampfe zu fürchten waren, in welchem ihr natürlicher Muth durchreligiösen Eifer gesteigert wurde. Andere waren aufgeblasen durchdie Wichtigkeit, Waffen zu tragen, so wie durch die Neuheit ihrerLage, während die Uebrigen, allem Anscheine nach ermüdet durchihren Marsch, sich lautlos in ihrem Gliede fortschleppten, oder sichvon ihren Gefährten sortstahlen, um sich solche Erfrischungen zuverschaffen, wie die benachbarten Hütten und Bürgerhäuser gewäh-ren konnten.

Sechs Grenadiere von Ligonier, dachte der Friedensrichter, in-dem er sich seiner eigenen militärischen Erfahrung erinnerte, würdenall diesen Burschen ihr Recht angedeihen lassen.

Er grüßte indeß Mr. Gilsillan höflich und fragte, ob erdenBrief erhalten, den er ihm während seines Marsches zugeschickt,und ob er den Transport des darin erwähnten Staatsgefangenenbis Stirling übernehmen könnte. Ja," lautete die kurze Antwortdes Eamerons, mit einer Stimme, die aus dem Innersten seinesKörpers zu ertönen schien.

Aber Eure Mannschaft, Mr. Gilsillan, ist nicht so stark, alsich erwartete," sagte Mr. Melleville.

Einigen der Leute," entgegnete Gilsillan,hungerte unddürstete es während des Weges, und sie blieben zurück, bis ihre ar-men Seelen durch das Wort erfrischt wären."

Es khut mir Leid, Sir," entgegnete der Friedensrichter,daß Ihr mit der Erfrischung Eurer Leute nicht bis Cairnvreckanwartetet; was aber mein armes Haus enthält, steht Leuten, dieim Dienste des Königs sind, zu Befehl."

Nicht von irdischer Erfrischung sprach ich," antworte der Co-venanter, indem er den Friedensrichter mit geringschätzendem Lächelnbetrachtete;dennoch danke ich Euch; die Zurückbleibenden warte-