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schenke Grundsatz war. Ein Märtyrer auf dem Scheiterhaufen,ein Krieger in dem Felde, ein einsamer verbannter Wanderer, ge-tröstet durch die Kraft und eingebildete Reinheit seines Glaubensunter allen irdischen Entbehrungen; vielleicht ein verfolgungssüch-tiger Inquisitor, eben so fürchterlich in der Macht, wie unbeug-sam im Mißgeschicke; — irgend eines davon schien der eigenthüm-liche Charakter dieses Menschen zu sein. Neben diesen scharfen Zü-gen der Kraft lag in der gezierte» Bestimmtheit und Feierlichkeitseines Benehmens und seiner Rede etwas, das an das Spaßhaftegrenzte, so daß man den Mr. Gilsillan nach der Stimmung Dessen,dem er sich zeigte, oder dem Lichte, in welchem er selbst erschien,fürchten, bewundern oder verlachen konnte. Seine Kleidung wardie eines westländischen Bauern, von besserem Stoffe freilich, alsdie der niedern Stände, aber in keiner Weise die Mode der Zeit oderdes schottisthen Adels irgend einer Zeit nachahmend. Seine Waffenwaren ein Schwert und Pistolen, welche ihrem alterthümlichenAussehen nach schon bei dem Aufstande von Pentland oderBoth-well-Brigg gedient haben konnten. Als er dem FriedensrichterMclleville einige Schritte entgegen trat, und feierlich, doch kaummerklich, seine schwerfällige, mit einem überbreitcn Rande ver-sehene Mütze berührte, um dem Friedensrichter zu danken, derseinen kleinen goldbetreßten dreieckigen Hut höflich gelüftet hatte,konnte Edward sich des Gedankens nicht erwehren, er sehe einenvon den Führern der ehemaligen Rundköpfe in Berathung miteinem Hauptmanne Malborough's.
Die Abtheilung von etwa 30 Bewaffneten, welche diesem viel-begabten Führer folgte, war bunter Art. Alle trugen gewöhnlicheRiederlandskleidung von verschiedenen Farben, welche ihnen durchden Widerspruch gegen ihre Waffen ein unregelmäßiges, zusammcn-gerafftes Ansehen verlieh, so sehr ist das Auge daran gewöhnt, vondem militärischen Charakter Gleichheit der Kleidung zu fordern.