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kung, Edward's Herz zu erleichtern, der durch die Kälte des Frie-densrichters zu dem Glauben veranlaßt worden war, die ganzeWelt hätte sich verschworen, ihn zu unterdrücken. Er schüttelteMr. Morton herzlich die Hand, und indem er ihm die Versicherunggab, daß seine Güte und Lheilnahme sein Gemüth von einer schwe-ren Last befreit hätte, sagte er ihm, wie auch sein eigenes Geschicksein möchte, gehörte er doch einer Familie an, die dankbare Gesin-nungen hegte und die Macht hätte, sie zu verwirklichen. Der Ernstseines Dankes lockte Thräncn in die Augen des würdigen Geistli-chen, der für die Sache, für welche er seine Dienste angebotcnhatte, sich doppelt intcressirt fühlte, als er die offenen, unverstell-ten Gefühle seines jungen Freundes sah.
Edward fragte jetzt Mr. Morton, „ob er wisse, welches wahr-scheinlich sein Bestimmungsort sein würde."
„Das Schloß von Stirnlingcntgcgnetc sein Freund, „undinsofern bin ich Ihretwegen erfreut, denn der Gouverneur ist einMann von Ehre und Menschlichkeit. Zweifelhafter aber ist mirIhre Behandlung während des Weges. Mr. Melleville ist widerWillen gezwungen, die Obhut über Ihre Person einem Andern an-zuvertraucn."
„Das freut mich," cntgegnete Waverlcy; „ich verabscheue die-sen kalten, berechnenden schottischen Beamten. Ich hoffe, er undich, wir treffen nie wieder zusammen. Er zeigte weder Mitgefühlmit meiner Unschuld noch mit meiner traurigen Lage, und die lä-stige Genauigkeit, mit welcher er alle Formen der Höflichkeit beob-achtete, während er mich durch Fragen marterte, sein Verdacht,seine Einwürfe, waren für mich so peinigend, wie die Tortur derInquisition. Vertheidigen Sie ihn nicht, mein lieber Herr, dennich könnte das nicht mit Geduld ertragen; sagen Sie mir lieber,wer die Aufsicht über einen so wichtigen Gefangenen haben soll, alsich bin."