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1 (1851) Waverley
Entstehung
Seite
89
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in der Lhat weder sie noch Rosa Bradwardine in dem Lauft seinerErzählung.

Mr. Morton schien besonders ergriffen durch die Erzählungvon Waverlcy's Besuch bei Donald Bean Bean.Es freut mich,sagte er, daß Sie dieses Umstandes gegen den Friedenslichter nichterwähnten. Er ist großer Mißdeutung von Seiten derer fähig,welche die Gewalt der Neugier und den Einfluß romantischer Nei-gungen als Beweggründe bei den Handlungen der Jugend nicht be-rücksichtigen. Als ich in Ihrem Alter war, Mr. Waverley, würdejede solche hirnverbrannte Unternehmung (ich bitte um Verzeihungwegen des Ausdruckes) für mich einen unaussprechlichen Reiz gehabthaben. Aber es gibt Menschen in der Welt, welche nicht glauben,daß man sich Gefahren und Mühseligkeiten oft ohne eine sehr ange-messene Ursache aussetzt, und deshalb geneigt sind, den Hand-lungen Beweggründe unterzuschieben, welche sich von der Wahrheitdurchaus entfernen. Dieser Bean Lean ist durch das ganze Landberüchtigt als eine Art Robin Hood, und die Geschichten, die mansich von, seiner Gewandheit und seinem Unternehmungsgeiste er-zählt, sind in unserer Gegend die gewöhnliche Unterhaltung amwinterlichen Heerde. Er besitzt ganz gewiß Talente, weit über dernieder» Sphäre, in der er sich bewegt, und da es ihm weder anEhrgeiz mangelt, noch sein Gewissen ihn abhält, wird er wahr-scheinlich durch alle möglichen Mittel trachten, sich während dieserunglücklichen Unruhen auszuzeichnen."

Mr. Morton erkundigte sich hierauf sorgfältig nach den ver-schiedenen näheren Umständen von Waverlcy's Zusammentreffenmit Donald Bean, und alle dem andern, was er ihm mitgethcilthatte.

Die Lheilnahmc, welche dieser gute Mann an seinem Unglückzu nehmen schien, vor Allem aber das volle Vertrauen, das er demAnscheine nach in seine Unschuld setzte, hatte die natürliche Wir-