„Ich glaube, ein gewisser Gilsillan, einer von der Sekte,rvrlche Cameronianer genannt werden."
„Ich hörte von denen noch nicht."
„Sie machen Anspruch darauf," sagte der Geistliche, „diestrcngcrn Presbyterianer vorzustellen, welche sich in den TagenKarls il. und Jacobs u. weigerten, die Toleranz oder Jndulgenzzu benutzen, welche Andern dieser Religion gewährt wurden. Siehalten Conventikel auf offenem Felde, und da sie von der schotti-schen Regierung mit großer Heftigkeit und Grausamkeit behandeltwurden, griffen sie mehrmals zu den Waffen. Sie leiten ihrenNamen von ihrem Führer, Richard Cameron, ab."
„Ich erinnere mich," sagte Waverley, „aber wurde nicht durchden Triumph des Presbyterianismus bei der Revolution diese Sektevertilgt?"
„Keineswegs," entgegn.te Morton; „jenes große Ereignißblieb noch weit hinter dem zurück, was sie verlangten, und wasnichts Geringeres war, als die vollständige Herstellung der presby-terianischen Kirche auf dem Grunde des alten feierlichen Covenant.Ich glaube, sie wissen in der Lhat kaum, was sie wollten, aber dasie zahlreich und in dem Gebrauch der Waffen nicht unerfahren wa-ren , hielten sie als eine besondere Partei im Staate zusammen, undzur Zeit der Union schlossen sie beinahe ein unnatürliches Bündnißmit ihren alten Feinden, den Jacobiten, um jene Nationalmaßre-gel zu hindern. Seit jener Zeit hat ihre Zahl bedeutend abgenom-men, aber noch immer sind viele in den westlichen Grafschaften zufinde», und mit einer besser» Stimmung, als 1707, haben jetztmehrere von ihnen für die Regierung die Waffen ergriffen. DieserMensch, der Giftcd Gilsillan genannt wird, ist lange einer ihrerFührer gewesen, und kommandirt jetzt eine kleine Abtheilung,welche heut oder morgen auf ihrem Marsche nach Stirling hierdurchkommcn wird, und unter deren Escorte Mr. Mellevillc Sie