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1 (1851) Waverley
Entstehung
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ich habe bemerkt, daß in diesem Lande ähnliche Borurtheile gegenIhre Brüder der bischöflichen Kirche genährt werden, und ichwill gern glauben, daß beide ungerecht sind."

Wehe dem, der anders denkt," sagte Mr. Marlon,oderder Kirchenhcrrschaft und Ceremonie» für das ausschließliche Pfandchristlichen Glaubens oder moralischer Lugend hält."

Aber," fuhr Waverley fort,ich kann nicht sehen, weshalbich Sie durch Aufstellung näherer Umstände beunruhigen sollte,aus denen ich, wenn ich sie so sorgfältig als möglich in mein Ge-dächtnis) zurückrufc, die Anklage durchaus nicht zu erklären weiß.Ich weiß in der Lhat, daß ich unschuldig bin, aber ich sehe kaumein, wie ich es zu beweisen vermag."

Eben aus dem Grunde, Mr. Waverley," sagte der Geist-liche,wage ich es, Ihr Vertrauen in Anspruch zu nehmen.Meine Kenntniß der Individuen in diesem Lande ist sehr allgemein,und kann im Fall der Noth noch ausgedehnt werden. Ihre Lagewird, wie ich fürchte, Ihnen nicht erlauben, die thätigen Schrittezu thun, die nöthig sind, um Nachrichten einzuzichcn, oder Be-trug zu hindern; ich will diese gern für Sie unternehmen; undwenn Ihnen meine Bemühungen nichts nützen können, so werdenSie Ihnen doch auch nicht schädlich sein."

Nach kurzer Ueberlegung fühlte sich Waverley überzeugt, daßsein Vertrauen gegen Mr. Morton, so weit cs ihn selbst be-traf, weder Mr. Bradwardine, noch Fergus Mac-Jvor nachthci-lig sein könnte, die Beide offen gegen die Regierung die Waffen er-griffen hatten, daß es aber möglicherweise, wenn diö Versicherun-gen seines neuen Freundes eben so aufrichtig, als offen ausgespro-chen wären, ihm von Nutzen sein könnte. Er eilte deshalb kurzüber die meisten Ereignisse weg, mit denen der Leser bereits bekanntist, überging seine Liebe zu Flora mit Stillschweigen und erwähnte