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„Und wie heißt Ihr, Sir?" fragte Mucklewrath.
„Das geht Euch nichts an, mein Freund, wenn ich nur EureArbeit bezahle."
„Aber, es kann den Staat etwas angehen, Sir," sagte einalter Pächter, der stark nach Whisky und Torfrauch roch; „undich glaube, wir sollten Eure Reise verhindern, bis Ihr den Lairdgesehen habt."
„Sicher," sagte Waverlcy stolz, „werdetIhr es schwer undgefährlich finden, mich aufzuhalten, wenn sich nicht ein dazu geeig-neter Beamter zeigt."
Es entstand eine Pause und ein Geflüster unter der Menge.„Secretär Murray —Lord Levis Gordon — vielleicht der Ritterselbst!—" Das waren dieVermuthungen, welche die Menge schnelldurchflogen, und offenbar dis Neigung steigerten, sich Wavcrley'sWeiterreise zu widersetzen. Er versuchte ein gütliches Abkommenmit ihnen, aber seine freiwillige Verbündete, die Mrs. Mucklewrath,brach herein, und überschrie seine Worte, indem sie seine Parteimit einer übel angebrachten Gewalt nahm, welche Die, gegen diesie gerichtet wurde, ganz auf Edward's Rechnung schrieben.
„Ihr wollt einen Edelmann aufhaltcn, der des PrinzenFreund ist?" Denn auch sie hatte, obgleich mit andern Gefühlen,die allgemeine Meinung in Bezug auf Waverlcy angenommen.„Ich rathe Euch, ihn anzurührcn." Dabei spreitztc sie ihre langenkräftigen Finger aus, besetzt mit Krallen, die ein Geier ihr benei-den konnte. „Ich lege meine zehn Gebote dem ersten Schelme in'sGesicht, der es wagt, ihn nur mit einem Finger zu berühren."
„Geht nach Hause, gute Frau," sagte der oben erwähnte Päch-ter; „es wäre besser, Ihr sorgtet für Eures Mannes Kinder, alsdaß Ihr uns hier mit Eurem Geschrei betäubt."