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wrath hieß, war mit zwei Gesellen emsig damit beschäftigt, alleMusketen, Pistolen und Schwerter, die in seiner Werkstatt un-ordentlich umherlagen, auszubessern und in Stand zu setzen. Deroffene Schuppen, in welchem sich die Schmiede befand, war mitPersonen angefüllt, die kamen und gingen, als brächten und em-pfingen sie wichtige Neuigkeiten, und ein einziger Blick auf dieLeute, welche hastig über die Straße schritten, oder mit erhobenenAugen und Händen in Gruppen beisammenstandcn, vcrrieth, daßirgend eine außerordentliche Nachricht die Gemüther der Bewohnervon Cairnvrcckan aufregte. „Es giebt etwas Neues," sagte derWirth vom Armleuchter, indem er sein Laternen-Gesicht und seinenkahlen Schädel unter die Menge schob, „cs giebt etwas Neues, undwenn es meinem Schöpfer gefällt, werde ich bald wissen, wasdaran ist."
Waverley, der seine Ncutzier besser zu zügeln wußte, als seinGefährte, stieg ab, und gab sein Pferd einem Knaben, der müßiggaffend in der Nähe stand. Vielleicht in Folge seines scheuen Cha-rakters in früher Jugend, fühlte er sich nicht geneigt, von einemFremden auch nur eine zufällige Erkundigung einzuziehen, ohnevorher sein Gesicht und sein Acußercs beobachtet zu haben. Wäh-rend er sich nach einem Menschen umsah, den er befragen möchte,ersparte ihm die umstehende Menge gewissermaßen die Mühe. DieNamen Lochiel, Clanronald, Glengarry und anderer ausgezeichne-ter Hochlandshäuptlinge, unter denen Vich Jan Vohr wiederholtgenannt wurde, waren dem Munde dieser Menschen so geläufig,wie die gewöhnlichsten Worte ihrer Wirthschast, und aus der allge-mein ausgesprochenen Besorgniß schloß er leicht, daß ein Einfall je-ner Häuptlinge in die Niederlande an der Spitze ihrer bewaffnetenStämme entweder schon stattgefunden hätte, oder mit jedem Augen-blicke befürchtet würde.