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1 (1851) Waverley
Entstehung
Seite
55
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Unzweifelhaft," antwortete Mr. Cruickshanks;obgleichkeine ausdrückliche Clausel festgesetzt wurde, darf doch nicht ange-nommen werden, daß ich für die Zufälligkeiten zahlen soll, welchedas arme Thier befallen, während es in Ew. Gnaden Diensten ist.Wenn indeß Ew. Gnaden "

Ach, Ihr meint, daß ich den Schmied bezahlen soll; aberwo finden wir einen?"

Erfreut über die Entdeckung, daß sein augenblicklicher Gebie-ter gegen die Zahlung nichts einzuwenden haben würde, versicherteMr. Cruickshanks, daß Cairnvreckan, ein Dorf, welches sie eben er-reichten, sich eines vortrefflichen Hufschmieds erfreue: da er aberein Professor sei, würde er an einem Sabbath oder Kirchfcste aufkeinen Fall einen Nagel cinschlagen, es müßte denn die dringendsteNothwendigkeit sein, in welchem Falle er sich für jedes Eisen einenSixpence mehr bezahlen ließe. Das, was nach der Meinung desSprechers das Wichtigste bei dieser Mittheilung war, machte nureinen sehr geringen Eindruck auf den Hörer, der sich nur im Stil-len darüber wunderte, welchem Collegium dieser Schmiedeprofessorangehören könnte, und nicht ahnete, daß man mit diesem Wortealle Die zu bezeichnen pflegte, welche sich eine ungewöhnliche Heilig-keit des Glaubens und Betragens angelegen sein ließen.

Als sie das Dorf Cairnvreckan betraten, erkannten sie leicht dasHaus des Schmiedes. Es war zugleich ein Gasthaus, als solcheszwei Stock hoch, und streckte seinen Giebel, mit grauem Schieferbedeckt, stolz über die nieder» Hütten empor, von denen es umge-ben war. Die anstoßende Schmiede zeigte nichts von der Sabbaths-ruhe und Stille, welche Ebenezer nach der Heiligkeit seines Freun-des vermuthet hatte. Im Gegentheil schlug der Hammer, rauschteder Blasebalg, schien der ganze Apparat des Vulcan in Thätigkeitzu fein. Auch war die Arbeit nicht ländlicher und friedlicher Art.Der Meister Schmied, welcher, wie sein Schild sagte, John Mückle-