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1 (1851) Waverley
Entstehung
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Sprecht sie nicht zu schnell aus," sagte Waverley sehr bewegt,sie müßten denn so sein, wie ich nach Eurem Wesen fürchte. Laßtdie Zeitlaßt mein künftiges Benehmen laßt Eures BrudersEinfluß"

Verzeiht mir, Mr. Waverley," sagte Flora mit'etwas er-höhter Gesichtsfarbe, doch mit fester ruhiger Stimme,ich würdemich in meinen eigenen Augen sehr tadclnswerrh finden, verzögerteich es, meine aufrichtige Ucberzcugung auszusprechen, daß ich Euchnie anders wie einen geschätzten Freund zu betrachten vermag. Ichwürde die größte Ungerechtigkeit gegen Euch begehen, verhehlte ichEuch meine Gefühle nur einen Augenblick. Ich sehe, daß ichEuch betrübe, und das thut mir leid, doch besser jetzt als später;o tausendmal besser, Mr. Waverley, daß Ihr jetzt eine augen-blickliche Täuschung empfindet, als später den langen, herzzer-nagcnden Kummer, der auf eine übereilte, unpassende Heirathfolgt."

Großer Gott!" rief Waverley,wie könnt Ihr solche Folgenvon einer Verbindung erwarten, wo die Geburt gleich ist, das Ver-mögen günstig, wo, wie ich zu sagen wage, die Neigungen ähn-lich sind, wo, Eurer Versicherung nach, kein Vorzug für einenAndern Statt findet, wo Ihr selbst eine vorthcilhafte Meinung vonDem aussprecht, den Ihr verwerft?"

Mr. Waverley, ich habe diese vortheilhafte Meinung,"antwortete Flora,und zwar so sehr, daß Ihr meine Gründe, ob-gleich ich sie lieber verschwiegen hätte, erfahren sollt, wenn Ihreinen solchen Beweis meiner Achtung und meines Vertrauensfordert."

Sie setzte sich auf ein Felsstück, und Waverley, der in ihrerNähe Platz nahm, drang ängstlich wegen der versprochenen Erklä-rung in sie.