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1 (1851) Waverley
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der er so kürzlich noch gedient, oder das Verderben aller Derer , diedaran Theil genommen hatten, herbeiführen mußten. Was hatteer, selbst wenn Flora aufseine Bewerbung eine günstige Antwortertheilte, für eine Aussicht, mitten in dem Tumulte einer Insur-rektion ein beglückcndesZiel zu erreichen? Oder wie konnte er selbst-süchtig fordern, daß sie Fergus, an dem sie so innig hing, verlas-sen, und mit ihm nach England gehen sollte, um als eine ferne Zu-schauerin den Erfolg von dem Unternehmen ihres Bruders oder denUntergang aller seiner Hoffnungen und seines Glückes abzuwarten?

Oder sollte er auf der andern Seite, selbst ohne andern Beistandals seinen Arm, den gefährlichen und übereilten Rathschlägen desHäuptlings folgen, sich von ihm fortreißen lassen, ein Thcilnehmeraller seiner verzweifelten und ungestümen Unternehmungen, sichselbst der Macht entäußern, über die Richtigkeit oder Klugheit seinerHandlungen zu entscheiden? Das war für den geheimen StolzWavcrlcy's keine erfreuliche Aussicht. Und was für ein andererSchluß blieb ihm gleichwohl zu machen, ausgenommen die Ver-werfung seines Antrages durch Flora, eine Alternative, an die erbei seiner jetzigen Aufregung der Gefühle nur mit innerer Todes-angst denken konnte. Die zweifelhaften und gefährlichen Aussich-ten, die vor ihm lagen, abwägend, erreichte er endlich den Wasser-fall, wo er, wie Fergus richtig vermuthec hatte, Flora sitzend fand.

Sie war ganz allein, und sobald sie ihn bemerkte, stand sie ausund kam ihm entgegen. Edward versuchte es, ein gewöhnlichesGespräch anzuknüpfen, aber er fühlte sich unfähig dazu. Floraschien anfangs eben so verlegen, faßte sich aber schnell, und war

ein ungünstiges Zeichen für Waverley's Werbung die erste,welche das Gespräch auf ihre letzte Unterredung lenkte.Es istzu wichtig in jeder Beziehung, Mr. Waverley," sagte sie,als daß es mir erlaubte, Euch über meine Gesinnungen in Zwei-fel zu lassen."