Druckschrift 
1 (1851) Waverley
Entstehung
Seite
7
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er durch den folgenden Brief seines Kommandeurs beseitigt wordensein, der, da er sehr kurz ist, hier wörtlich mitgetheilt werden soll.Sir."

Da ich über die Grenzlinien meiner Pflicht eine Nachsicht ge-trieben habe, welche nach dem Laufe der Natur und noch mehrnach dem Christenthume zu Jrrthümern führt, die aus der Ju-gend und Unerfahrenhcit entspringen können, und zwar ohne Wir-kung, bin ich in der gegenwärtigen Krisis widerstrebend gezwun-gen, das einzige noch in meiner Macht bleibende Mittet anzei-genden. Es wird Ihnen daher hierdurch befohlen, drei Tagenach dem Empfang dieses Briefes in **, dem Hauptquartiere Jh-res Regimentes, zu erscheinen. Sollten Sie dies unterlassen,so müßte ich Sie dem Kricgsamte als abwesend ohne Urlaub mel-den, und auch noch andere Schritte thun, die Ihnen eben so un-angenehm sein würden, als, Sir

Ihrem gehorsamen Diener,

P. Gardiner, Oberstlieutnant,Commandeur des Dragoner Regiments ***.

Edward's Blut kochte, als er diesen Brief las. Er war seitseiner Kindheit daran gewöhnt, in hohem Grade über seine Zeit zuverfügen, und hatte so Gewohnheiten angenommen, welche ihm dieRegeln der militärischen Disciplin in dieser Beziehung eben so un-angenehm machten, als sie es in andrer Beziehung waren. EinGedanke hatte sich ihm auch aufgedrängt, daß dieses Gesetz gegenihn nicht sehr streng zur Anwendung gebracht werden würde, unddiese Meinung war bisher durch die Nachsicht seines Oberstlieut-nants bestärkt worden. Auch hatte sich seines Wissens nichts zuge-tragen, was seinen Commandeur bewegen konnte, ohne irgend eineandere Warnung, als die Winke, die wir zu Ende des 14. Kapi-tels anführten, so plötzlich einen harten, und, wie es Edward vorkam,so unverschämten Ton diktatorischer Autorität anzunehmen. Die