sich weigerte, als sein Leben und sein Vermögen in der höchstenGefahr schwebten. Sie hoffte, ihr theurer Edward würde in dieFußrapfen seiner Vorfahren treten, und sobald als möglich dieKnechtschaft gegen den Usurpator abwcrfcn, und das seinem Va-ter angethane Unrecht als eine Mahnung des Himmels betrachten,daß das Abweichen von der Richtschnur der Treue seine eigeneStrafe wird. Sic schloß ebenfalls mit Grüßen an Mr. Bradwar-dine, und bat Waverley, ihr zu schreiben, ob dessen Tochter MißRosa alt genug sei, um ein Paar sehr hübsche Ohrringe zu tragen,die sie ihr als ein Zeichen ihrer Anhänglichkeit zu schicken beabsich-tige. Die gute Dame wünschte auch zu wissen, ob Mr. Bradwar-dine noch so viel schnupfe und so unermüdlich tanze, als damals,wie er vor ZU Jahren ein Gast in Waverley-House war.
Diese Briefe erregten, wie sich leicht erwarten läßt, Waver-ley's Unwillen in hohem Grade. Durch die oberflächliche Weiseseiner Studien konnte er den Regungen des Unwillens, den er beiseines Vaters muthmaßlicher Verletzung fühlte, keine feste politischeMeinung entgegensetzen. Die wahre Ursache dieser Ungnade warEdward gänzlich unbekannt; auch hatten seine Gewohnheiten ihndurchaus nicht dahin gebracht, die Politik der Zeit, in welcher erlebte, zu prüfen, oder die Jntriguen zu bemerken, in die sein Vaterso thätig verwickelt war. Die Eindrücke, die er gelegentlich inBezug auf die Parteien der Zeit empfangen hatte, waren zu Folgeder Gesellschaft, in der er in Waverlcy's-House lebte, der beste-henden Regierung und Dynastie eher ungünstig. Er theilte da-her ohne Besinne» die Rachegefühle der Verwandten, welche dasbeste Recht darauf hatten, sein Benehmen zu leiten; und vielleichtwar er deshalb nicht minder dazu geneigt, wenn er sich an das Lang-weilige seines Standquartieres erinnerte, so wie an die unterge-ordnete Figur, die er unter den Offizieren seines Regimentes ge-spielt hatte. Hätte er noch irgend einen Zweifel gehegt, so würde