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Briefe damit in Verbindung bringend, die er so eben von seinerFamilie erhalten hatte, mußte er vermuthen, daß man die Absichthätte, ihn in seiner gegenwärtigen Lage den Druck eben der Ge-walt fühlen zu lassen, welche gegen seinen Vater geltend gemachtworden war, und das Ganze als einen überlegten Plan ansehen, je-des Mitglied der Familie Waverley zu bedrücken und hcrabzusetzen.
Ohne sich zu besinnen, schrieb deshalb Edward einige kalteZeilen, durch die er seinem Oberstlieutenant für dessen frühere Ge-fälligkeiten dankte, und sein Bedauern darüber aussprach, daß eres für gut befunden, die Erinnerung daran durch einen andern Tonzu verwischen. Der Ton seines Briefes sowohl, als das, was er, Ed-ward, für seine Pflicht hielte, forderten ihn in der gegenwärtigenErisis aus, seine Anstellung niederzulegen; er lege daher die förm-liche Verzichtlcistung auf eine Anstellung bei, welche ihn einemso unangenehmen Briefwechsel aussetze, und ersuche den OberstenGardiner um die Gefälligkeit, sie an die geeignete Behörde cin-zusendcn.
Als er diese großartige Epistel geendigt hatte, fühlte er sich et-was unentschlossen über die Ausdrücke, die er bei seiner Vcrzicht-leistung zu wählen hätte; er beschloß hierüber Fergus Mac Jvorzu Rathe zu ziehen. Es mag im Vorbeigehen bemerkt werden,daß die kühne und rasche Gewohnheit des Denkens, Handelnsund Sprechens, welche diesen jungen Häuptling auszeichnete, ihmein bedeutendes Uebergewicht über Waverley verliehen hatte. Mit'wenigstens eben so viel Verstand und viel mehr Geist begabt, beugtesich Edward dennoch der kühnen und entscheidenden Thätigkcit ei-nes Geistes, der durch die Gewohnheit geschärft wurde, nach ei-nem vorgefaßten und regelmäßigen Systeme so wie nach einer aus-gedehnten Kenntniß der Welt zu handeln.
Als Edward seinen Freund fand, hatte dieser das Jeitungs-dlatt noch in der Hand und kam ihm mit dem verlegenen Wesen ei-