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ser schöne Plan des Ehrgeizes durch eine voreilige Bewegung in dieLust gesprengt. Alle die darin verwickelten Beamten, die miteiner freiwilligen Resignation zögerten, wurden in Kenntniß gesetzt,daß der König ihrer Dienste ferner nicht mehr bedürfe, und beiRichard Waverlcy-, dessen Fall der Minister, als undankbar, ver-schlimmert betrachtete, wurde die Entlassung von einer Art persön-licher Geringschätzung und Verurtheilung begleitet. Das Publi-kum, und selbst die Partei, deren Fall er theilte, sympathisirtewenig mit der Täuschung dieses selbstsüchtigen und eigennützigenStaatsmannes; und er zog sich daher unter der tröstlichen Betrach-tung zurück, daß er zugleich Amt, Einfluß, und was er eben sosehr beklagte, Gehall verloren hatte.
Richard Waverley's Brief an seinen Sohn war bei dieser Gele-genheit ein wahres Meisterstück. Aristides selbst hätte nichtsSchwierigeres leisten können. Ein ungerechter Monarch und einundankbares Vaterland waren der Schlußstein jedes wohl gerunde-ten Satzes. Er sprach von langen Diensten, von unvergoltenenOpfern, obgleich die crstercn durch seinen Gehall überreich bezahltworden waren, und Niemand errarhen konnte, worin die letzterenbestanden, ausgenommen etwa darin, daß er die Tory-Grundsätzeseiner Familie nicht aus Ueberzeugung verließ, sondern aus Ge-winnsucht. Zum Schlüsse machte sein Unwille sich durch eine solcheKraft seiner Beredsamkeit Luft, daß er einige Drohungen der Rache,wie unbestimmt und ohnmächtig sie auch sein mochten, nicht unter-drücken konnte; endlich machte er seinen Sohn aufdas Vergnügenaufmerksam, das er darüber äußern würde, wenn das Gefühl seinerMißhandlung ihn bewöge, seine Anstellung aufzugeben, sobald erdiesen Brief erhielte. Dies, sagte er, sei auch seinesOheims Wunsch,wie er ihm selbst mittheilen würde.
Der nächste Brief, den Edward öffnete, war von Sir EverardWaverley. Seines Bruders Ungnade schien bei dem Gutmüthigm