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1 (1851) Waverley
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bcigeführt werden konnten, und an die man daher nicht mit Leich-tigkeit denken durste. Ihr Wesen war daher ernst, obgleich siebereitwillig durch ihre Talente zur Unterhaltung der Gesellschaftbeitrug, und sehr hoch in der Meinung des alten Barons ange-schrieben stand, der mit ihr solche französische Duette zu singenpflegte, wie sie zu Ende der Regierung Ludwigs xiv. Mode waren.

Man glaubte allgemein, obgleich Niemand gegen den Baronvon Bradwardine darauf hinzudeuten gewagt hätte, daß FlorasBitten keinen geringen Antheil daran hatten, Fergus Wuth bei derGelegenheit des Streites mit ihm zu beschwichtigen. Sie faßteihren Bruder bei seiner verwundbaren Seite, indem sie zuerst aufdes Barons Alter aufmerksam machte, dann auf den Rachtheil,der der Sache daraus erwachsen konnte, und auf den Glauben anden Mangel seiner Klugheit, (die für einen politischen Agenten sonothwendig ist), wenn er darauf bestand, die Sache auf das Aeußerstezu treiben. Außerdem ist es wahrscheinlich, daß ein Duell darausentstanden wäre, sowohl weil der Baron bei einer früheren Gelegen-heit des Clans Blut vergessen hatte, obgleich die Sache noch zeitiggenug beigelegt wurde, als auch wegen seines hohen Rufes in derHandhabung der Waffen, den Fergus ihm beinahe beneidete. Ausdemselben Grunde aber betrieb Flora ihre Aussöhnung nur um soeifriger, und der Häuptling war dazu um so bereitwilliger, weildadurch einige andere seiner Pläne begünstigt wurden.

Zu diesem jungen Mädchen, welches jetzt den Borsitz an demweiblichen Gebiete des Theclisches hatte, führte Fergus den Ka-pital« Waverley ein, der von ihr mit den gewöhnlichen Formender Höflichkeit empfangen wurde.