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1 (1851) Waverley
Entstehung
Seite
174
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Diese meine kräftigen müßigen Lehnsleute," sagteer,glauben,daß ich meine Besitzungen zu ihrem Unterhalt habe, und ich mußRindfleisch und Ale für sie herbcischaffen, während die Schelmenichts für sich selbst thun, als sich mit dem Schwerte üben, oderüber die Berge wandern, schießend, fischend, jagend, trinkend,und mit den Mädchen dcsThalcs liebelnd. Aber was kann ich thun,Capitain Wavcrley ? Jedes Ding hält sich nach seiner Art, mag csnun ein Geier oder ein Hochländer sein."

Waverley gab die erwartete Antwort durch eine Schmeicheleiüber seinen Besitz so vieler kühnen und treuen Anhänger.

Ei, ja," entgegnete der Häuptling,wäre ich geneigt,gleich meinem Vater den Weg einzuschlagen, und einen Streichauf den Kopf zu bekommen, oder zwei in das Genick, so glaube ichwohl, daß die Burschen mir beistehen würden. Aber wer denktdaran in unseren Tagen, wo der Wahlspruch ist: Besser ein altesWeib mit dem Geldbeutel in derHand, als drei Männer mit ge-schwungenem Schwert." Hierauf wendete er sich zu der Gesell-schaft, und brachte die Gesundheit aus für: Capitain Waverley,einen würdigen Freund seines guten Nachbarn und Verbündeten,des Baron von Bradwardine.

Er ist willkommen hier," sagte einer der Alten,wenn ervon Cosmo Comyne Bradwardine kommt."

Ich sage nein dazu," riefein anderer Alter, der offenbarnicht in die Gesundheit mit einstimmen wollte,ich sage nein dazu.So lange cs ein grünes Blatt im Walde gibt, herrscht auch Falsch-heit bei einem Comyne."

Der Baron von Bradwardine," antwortete wieder ein ande-rer Alter,ist ganz Ehre, und der Gast, der von ihm hierherkömmt, sollte willkommen sein, erschiene er auch mit Blut an seinerHand, wenn es nur kein Blut vom Stamme Jvor's ist."