aber weit überstieg, welche der Boden unterhalten konnte. DieseBauern bestanden hauptsächlich aus seinem eigenen Clan, von de-nen keiner seine Güter verlassen durfte, wenn er es irgend zu hin-dern vermochte. Aber er unterhielt außerdem auch viele Abenteu-rer aus geringeren Ständen, welche einen minder kriegerischen, ob-gleich reicheren Häuptling verließen, um Fergus Mac Jvor zu hul-digen. Auch noch andere Individuen, die nicht einmal so viel An-sprüche hatten, wurden in seinen Bund ausgenommen und dieser inder That keinem versagt, der wie Poins Herr seiner Hände war, undbereit, den Namen Mac Jvor anzunehmcn.
Es wurde ihm möglich, diese Streitkräfte zu discipliniren,weil er das Commando einer der unabhängigen Compagnien erhal-ten hatte, welche die Regierung bilden ließ, den Frieden im Hoch-lande zu sichern. Während er diesen Posten bekleidete, handelteer mit Kraft und Geist, und erhielt große Ordnung in dem Lande,das unter seiner Aufsicht stand. Er ließ seine Vasallen der Reihenach in seine Compagnie eintreten und für eine gewisse Zeit dienen,wodurch sie alle einen allgemeinen Begriff von militärischer Disci-plin bekamen. In seinen Strcifzügen gegen die Banditen übteer, wie man bemerkte, die unumschränkteste Gewalt, welche, da dieGesetze in dem Hochlande keinen freien Lauf hatten, als ein Rechtder zu ihrer Unterstützung anfgerufenen kriegerischen Partei be-trachtet wurde. Er handelte z. B. mit großer und verdächtigerNachsicht gegen die Freibeuter, welche seiner Aufforderung folgten,und persönliche Unterwerfung gegen ihn selbst gelobten, währender alle solche Schleichhändler streng verfolgte, ergriff und der Ge-rechtigkeit überlieferte, die seine Ermahnungen oder Befehle geringzu schätzen wagten. Wenn Beamte oder Abtheilungen Militärsich anmaßten, Diebe oder Schmuggler durch sein Gebiet zu ver-folgen, ohne seine Zustimmung oder Mitwirkung in Anspruch zunehmen, war nichts gewisser, als ein auffallendes Mißlingen oder