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Der Vater dieses Fergus, der zehnte Abkömmling in graderLinie vom Johann vom Thurme, nahm mit Herz und Hand an demAufstande von 1715 Lheil, und war gezwungen, nach Frankreichzu fliehen, als der in jenem Jahre gemachte Versuch zu Gunstender Stuarts scheiterte. Glücklicher als andere Flüchtlinge fander eine Anstellung in französischen Diensten und heirathctc in jenemLande eine Dame von Rang, von der er zwei Kinder bekam, Fergusund Flora. Die schottischen Besitzungen waren eingezogen undverkauft worden, sie wurden aber für eine geringe Summe imNamen des jungen Erben zurückgekauft, der dem zu Folge aufseinen angestammten Besitzungen seinen Wohnort nahm. Baldbemerkte man, daß er einen Charakter von ungewöhnlichem Scharf-sinn, Feuer und Ehrgeiz besaß, und als er mit dem Zustande desLandes vertrauter wurde, nahm dieser allmählig einen gemischtenund eigenthümlichen Ton an, der nur vor KO Jahren möglich war.
Hätte Fergus Mac Jvor KO Jahre früher gelebt, so würde er al-ler Wahrscheinlichkeit nach jenes feine Wesen und jene Weltkenntnißentbehrt haben, welche er jetzt besaß; und hätte er KO Jahre spätergelebt, so hätten sein Ehrgeiz und seine Herrschsucht des Brennstof-fes entbehrt, den seine Lage ihnen jetzt gewährte. Er war in derThat in seinem kleinen Kreise ein eben so vollendeter Politiker, wieCastruccio Castrucani selbst. Er legte sich mit großem Eifer dar-auf, die Zwistigkeiten zu beseitigen, die oft zwischen andern Clansin seiner Nachbarschaft entstanden, so daß er häufig Schiedsrichterbei ihren Händeln wurde. Seine eigene patriarchalische Gewaltvergrößerte er durch jede Ausgabe, die sein Vermögen erlaubte,und strengte seine Mittel in der That auf das Aeußerste an, umjene rohe, reichliche Gastfreundschaft zu unterhalten, welche dasgeschätzteste Attribut eines Häuptlings war. Aus derselben Ursacheüberfüllte er seine Besitzungen mit einem Bauernstände, der in derThat kühn und zu kriegerischen Zwecken geeignet war, die Zahl