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1 (1851) Waverley
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sie einen imponirendcn Eindruck machen konnten. Obgleich er da-her einen andern Häuptling wahrscheinlich mit dem ganzen Ge-folge empfangen haben würde, welches Evan mit so vieler Salbungbeschrieb, hielr er cs doch für angemessener, Waverlcy nur mit ei-nem einzigen Begleiter entgegen zu gehen, einem schönen Hoch-landsjünglinge, der seines Gebieters Jagdtasche und Schwert trug,ohne welches letztere derselbe selten ausging.

Als Fergus und Wavcrley zusammentrafen, fühlte sich derLetztere ergriffen durch die hohe Würde und Anmuth des Häupt-lings. Ueber Mittelgröße und wohl gebaut hob die Hochlands-tracht, die er nach der einfachsten Mode trug, seine Gestalt vorteil-haft hervor. Seine Strümpfe waren scharlachrot und weiß ge-würfelt; in den andern Thcilen glich sein Anzug genau dem Evans,ausgenommen, daß er weiter keine Waffen trug, als einen reich mitSilber ausgclegten Dolch. Sein Page trug, wie erwähnt, seinSchwert, und das Gewehr, das er in der Hand hielt, schien nur zurJagd bestimmt zu sein. Er hatte während des Weges einige jungeWildenten geschossen, denn obgleich man die Schlußzeit damalsnicht kannte, war die Brut der Birkhühner doch noch zu jung zurJagd. Sein Gesicht war entschieden schottisch und hatte alle Ei-gentümlichkeiten dieser nördlichen Physiognomie, aber noch sowenig von ihrer Härte und Schärfe, daß man es in jedem Landefür sehr hübsch erklärt haben würde. Das kriegerische Aussehenseiner Mütze mit einer einzigen Adlerfedcr als Auszeichnung trugviel zu dem männlichen Aussehen seines Kopfes bei, der überdiesnoch mit einer anmuthigeren Menge dichter schwarzer Locken ge-schmückt war, als je in einem Friseurladcn ausgeboten wurden.

Ein Wesen der Offenheit und Zutraulichkeit steigerte noch dengünstigen Eindruck, den sein schönes und würdevolles Aeußeremachte. Ein geschickter Physiognomist würde indessen bei einemzweiten Blicke mit dem Gesichte minder zufrieden gewesen sein, als