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1 (1851) Waverley
Entstehung
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seine Neugier in Beziehung auf die Sirten und Gegenden des Hoch-landes. Ohne viele Umstände forderte er Edward auf, ihn aufeinem kurzen Weg von 1015 Meile» in die Berge zu begleiten,und den Orr zu sehen, wohin das Vieh geschafft worden sei. Istes so, wie ich vcrmuthe," fügte er hinzu,so sähet Ihr nie in Eu-rem Leben einen solchen Ort, und könnt ihn nie zu sehen bekommen,wenn Ihr nicht mit mir oder Einem meiner Art geht."

Unser Held fühlte seine Neugier gewaltig durch den Gedankenangeregt, die Höhle eines Hochland-Räubers zu besuchen, waraber doch so vorsichtig, sich zu erkundigen, ob er seinem Führertrauen dürfe. Er erhielt die Versicherung, daß die Einladung aufkeinen Fall gemacht worden wäre, gäbe cs nur die geringste Ge-fahr, und daß Alles, was er zu fürchten, in einigen Mühseligkeitenbestehe; und als Evan ihm den Vorschlag machte, auf der Rück-kehr einen Tag in dem Hause seines Häuptlings zuzubringen, woer des besten Willkommens gewiß sein durfte, schien in dem Unter-nehmen nichts Furchtbares zu liegen. Rosa wurde in der Thatblaß, als sie davon hörte, ihr Vater aber, welchem die muthigcNeugier seines jungen Freundes gefiel, versuchte es nicht, sie durchVorstellung einer Gefahr zu dämpfen, die in der That nicht exi-stirte, und nachdem ein Reiscsack mit einigen Nothwendigkeitcn ei-ner Art von Boten über die Schultern gehangen worden war,machte sich unser Held auf den Weg, bewaffnet mit einem Jagdge-wehr, begleitet von seinem neuen Freunde Evan Dhu und gefolgtvon dem oben erwähnten Boten und zwei wilden Hochländern, denBegleitern Evans, von denen einer auf der Schulter ein Beil, be-festigt an einer Stange, trug, eine Lochaber-Axt genannt, undder andere eine lange Entenflinte. Auf Edward's Frage versicherteEvan, daß diese kriegerische Begleitung keineswegs als Schutzwachenöthig sei, sondern nur und dabei warf er seinen Plaid mit ei-nem Ausdrucks der Würde über damit er anständig in Tully-