durch einen ehrenvollen Zweikampf und bei Edward durch einePalinode, welche den Gebrauch des Schwertes unnöthig machte,und wodurch, da sie geboten und angenommen wurde, die ganzeSache natürlich sogite sei.
Durch diese Enschuldigung oder Erklärung wurde Waverleyzum Schweigen gebracht, wenn auch nicht zufriedengestellt; erkonnte sich aber nicht enthalten, einiges Mißvergnügen gegen den„heiligen Bären" zu äußern, welcher Veranlassung zu dem Streitegegeben, und deutete darauf hin, daß der heiligende Beiname kaumpassend sei. Der Baron bemerkte, er könnte nicht läugnen, daßder Bar, obgleich von den Heraldikern als ein ehrenvolles Zeichendargestellt, nichts destoweniger etwas Mürrisches, Tückisches undGrimmiges in seinen Anlagen hätte, und so der Typus mancherHändel und Zwistigkeiten in dem Hause Bradwardine gewesenwäre. „Als Beispiel davon," fuhr er fort, „könnte ich meine» eige-nen unglücklichen Zwist mit meinem Vetter dritten Grades mütter-licher Seite, Sir Hew Halbert, anführen, der so unbedachtsam war,meinen Familiennamen abzuleiten, als bedeute er guasi einenBärenführer; ein höchst unhöflicher Scherz, da er nicht nurandeutete, daß der Begründer unseres Hauses eine so niedere Stel-lung eingenommen, wie sie dem Hüter wilder Lhiere angewiesenist, ein Posten, der, wie Ihr bemerkt haben werdet, nur den ge-meinsten Plebejern anvertraut wird; sondern auch zu behauptenschien, daß unser Wappen nicht durch ehrenvolle Thaten im Kriegeerworben wurde, sondern auf dem Wege der karonomasia verlie-hen, eine Art von Wappen, welche die Franzosen Ai-molres xsr-lantes, die Lateiner arm» vLntuntia, die Engländer aber cantinxberallli'x nennen, und was in der That eine Art von Wappen ist,die sich mehr für Sänger, Faxenmacher u. dergl. eignen, deren Kau-derwelsch durch ein Wortspiel gebildet ist, als die edle, ehrenwerthcund nützliche Wissenschaft der Heraldik, welche Wappenbilder alsWavcrlcy, I. 8