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dagegen schien verlegen und niedergeschlagen, und Waverley be-merkte jetzt zum ersten Male, daß sein Arm in der Binde lag, wasauch die steife und linkische Art erklärte, wie er ihm die Hand gebo-ten hatte. Aus eine Frage der Miß Bradwardine stammelte er soetwas, wie daß er mit dem Pferde gestürzt wäre; und indcm esschien, als wünschte er der Unterhaltung wie der Gesellschaft sobald als möglich zu entrinnen, stand er auf, sobald das Frühstückvorüber war, verneigte sich gegen die Anwesenden, lehnte des Ba-rons Einladung, bis nach dem Esten zu bleiben, ab, bestieg seinPferd, und kehrte zu seinem eigenen Gute zurück.
Waverley verkündete jetzt seine Absicht, Tully-Beolan baldnach dem Esten zu verlassen, um den Ort zu erreichen, wo er zuübernachten gedachte, aber die ungeheuchelte und tiefe Betrübniß,mit welcher der gutmüthige und herzliche alte Herr den Vorsatz ver-nahm, raubte ihm gänzlich den Muth, daraufzu beharren. Kaumhatte er seine Einwilligung gegeben, seinen Besuch noch um einigeLage zu verlängern, als der Laird sich bemühte, die Gründe zu be-seitigen, die, wie er vermuthete, seinen Gast zu einer so baldi-gen Entfernung bewogen hatten.
„Ich möchte nicht, Capitain Waverley," sagte er, „daßIhr denken solltet, ich wäre aus Uebung oder Grundsatz-ein Verthci-diger der Trunkenheit, obgleich es wohl sein könnte, daß bei unse-rem Feste der vergangenen Nacht einige unserer Freunde, wo nichtvielleicht alle, edrii oder trunken waren, oder doch wenigstensedrioli, durch welchen Ausdruck die Alten Die bezeichneten, welcheohne Verstand waren, oder wie Ihr in England sagt, toll und voll.Nicht etwa daß ich das von Euch sagen wollte, Capitain Waverley,der sich, wie ein verständiger Jüngling, des Trinkens eher enthielt;auch kann es nicht mit Recht von mir selbst gesagt werden, der denTafeln mancher großen Generale undMarschälle beiwohnte, und dieKunst besitzt, seinen Wein mit Mäßigkeit zu trinken, und der, wie