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1 (1851) Waverley
Entstehung
Seite
94
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leBretailleur, bei ähnlicher Gelegenheit einst zu mir sagte, sowieseine vorrheilhafte Meinung von Eurem persönlichen Verdienst,solche Geständnisse von ihm erwirken konnte; denn er und seineganze Familie waren seit Menschcngedenkcn diavorli» peclors,wie Buchanon sagt, kühne, kriegerische Leute."

Augenblicklich und mit angeborener Artigkeit ergriff Edwarddie Hand, welche Balmawhapple oder vielmehr der Baron in sei-nem Amte als Vermittler ihm reichte.Es wäre ihm," sagte er,unmöglich, sich dessen zu erinnern, was ein Edelmann nicht aus-gesprochen zu haben wünschte, und willig lege er das Vorgefallcneder überreichlichen Festlichkeit des Tages zur Last."

Das ist sehr schön gesagt," antwortete der Baron,dennwenn ein Mensch edrius, oder betrunken ist, so ist das ein Umstand,der sich bei feierlichen und festlichen Gelegenheiten in dem Leben ei-nes Mannes von Ehre wohl ereignen kann; aber wenn eben dieserEhrenmann, sobald er wieder frisch und nüchtern ist, die Beleidi-gungen widerruft, die er in der Trunkenheit ausstieß, so muß esals viinim locutum est betrachtet werden; die Worte hören dannauf, seine eigenen zu sein. Dennoch würde ich das nicht als dieEntschuldigung eines Menschen betrachten, der ebriosus oder einTrunkenbold wäre; denn wenn solch ein Mensch es liebt, den größ-ten Lheil seiner Zeit unter dem Prädikament eines Trunkenboldeszu verleben, so hat er keinen Anspruch auf eine Ausnahme von denGesetzen der Höflichkeit, sondern sollte es lernen, sich friedlich undartig zu benehmen, wenn er unter dem Einflüsse des Weines stcht.Und nun laßt uns zum Frühstück gehen, und nicht weiter an dienärrische Geschichte denken."

Ich muß gestehen, was für eine Folgerung auch daraus gezo-gen werden möge, daß Edward nach dieser Erklärung den Delika-tessen auf der Frühstückstafel der Miß Bradwardine ungleich mehrEhre anthat, als sein Anfang versprochen hatte. Balmawhapple