eben vom Fasse gezapft. Bald zeigte es sich, daß der Rest vonVernunft, den der Bär noch nicht verschlungen, von der Henne auf-gepickt werden würde; aber die Verwirrung, welche zu herrschenschien, begünstigte Edwards Beschluß, sich dem munter kreisendenBecher zu entziehen. Die Andern singen an laut und zu gleicherZeit zu sprechen, jeder für sich selbst und ohne auf den Andern zu hö-ren. Der Baron von Bradwardine sang französische «bansonsIioire und ließ lateinische Brocken springen. Killancureit sprach ausunverständliche Weise von Oberdüngung und Unterdüngung, vonJährigen, von Lämmern, von Pferden, jungen Stieren, verbuttetcmVieh, von einer in Vorschlag gebrachten Wegehaspelakte. Balmaw-happle überschrie Beide, rühmte seine Pferde, seine Falken, undseinen Windhund, Whistler genannt. In der Mitte dieses Ge-tümmels bat der Baron wiederholt um Stillschweigen, und alsendlich der Instinkt der Höflichkeit so weit vorwaltcte, daß er esfür einen Augenblick erlangte, beeilte er sich, ihre Aufmerksamkeitfür ein Lied in Anspruch zu nehmen, welches, wie er sagte, der Mar-schall Herzog von Berwick, besonders liebte. Dann ahmte er, sogut er es vermochte, Wesen und Ton eines französischen Musque-tairs nach, und begann augenblicklich:
Mein flüchtig Herz, sagt sie,
Ist nicht für Knaben deiner Art;
Für einen Krieger ist'6,
Das Kinn geziert mit einem Bart,
Lon lon laridon;
Die Feder ans dem Hnt,
Rothe Hacken an seinen, Schnh,
Der mir die Flöte spielt,
Der mit mir tanzet ohne Rnh.
Lo» lon laridon.
Balmawhapple konnte nicht länger an sich halten, sondernbrachmitcinem seinerAeußerungnach „verdammt schönen " Gesänge