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1 (1851) Waverley
Entstehung
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Rücken. Die Andern traten in das Wirthshaus und führten Ed-ward in widerstandioser Unterwerfung mit hinein, denn sein Wirthflüsterte ihm zu: das Ablchnen einer solchen Einladung würde alseine große Verletzung der Ic^e» convivlale» betrachtet werden. DieWittwe Macleary schien diesen Besuch erwartet zu haben, wiesie auch füglich konnte, denn das war die gewöhnliche Beendigungmunterer Gastmähler, nicht nur in Tully-Veolan, sondern auchin den Häusern der meisten schottischen Edelleute vor 60 Jah-ren. Die Gäste entledigten sich dadurch zugleich ihrer Last derDankbarkeit für ihres Wirthes Güte, belebten den Verkehr diesesWirthshauses, machten dem Orte Ehre, der ihren Pferden Schutzgewährte, und hielten sich für den früheren Zwang, den diePrivat-gastfrcundschaft ihnen auflegtc, dadurch schadlos, daß sie, was Fal-staff den süßern Theil der Nacht nennt, in der ungebundenen Frei-heit des Wirthshauslebcns verbrachten.

In Erwartung dieser ausgezeichneten Gäste hatte daher LuckieMacleary ihr Haus zum ersten Male seit vierzehn Tagen gefegt,ihr Torffeuer so angeschürt, als es die Jahreszeit in ihrer dum-pfigen Höhle selbst mitten im Sommer erforderte, ihren Tisch ab-gcscheucrt, den wackelnden Fuß desselben durch ein Stück Torf be-festigt, vier oder fünf schwerfällige Stühle an die Stellen gesetzt,wo sie bei der Unebenheit des Lehmbodens am festesten standen,hatte überdies noch ihre neue Schürze, ihren Rock und ihr Schar-lachkleid angelegt, und erwartete ernst die Ankunft der Gesellschaft,in der vollen Hoffnung auf Absatz und Gewinn. Als sie unter denschweren Balken von Luckie Maclcary's einzigem Zimmer saßen, dasmit Spinnenwebcn dick tapeziert war, erschien die Wirthin, welchevon dem Laird von Balmawhapple schon einen Wink bekommen hatte,mit einer schweren Kanne, die wenigstens drei englische Quart ent-hielt, und gewöhnlich die Tollhenne genannt wurde, und nach derVersicherung der Wirthin mit vortrefflichem Claret gefüllt war,