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1 (1851) Waverley
Entstehung
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nachlässigen zu dürfen. Äls endlich der Abend näher rückte, gabder Baron ein geheimes Zeichen an Mr. Saunders Saunderson,oder, wie er ihn prunkend nannte, äloxs»,1er »b/Uexs,»Ii-<>, wel-cher mit einem Kopfnicken den Speisesaal verließ, und bald daraufzurückkchrte, sein ernstes Gesicht von einem feierlichen und geheim-nißvollen Lächeln umspielt; er setzte dann vor seinen Herrn ein klei-nes Kästchen von Eichenholz, mit kupfernen Zierrathcn von merk-würdiger Gestalt. Der Baron zog einen kleinen Schlüssel her-vor, schloß das Kästchen auf, legte den Deckel zurück, und zeigteeinen goldenen Becher von sonderbarer Gestalt und alterthümlichcrArbeit, einen aufgcrichreten Bären darstellend, den der Eigen-thümer mit einem Blicke voll Ehrfurcht, Stolz und Entzücken be-trachtete, der Waverley unwiderstehlich an Ben Jonson's TomOtter erinnerte, mit seinem Stier, seinem Roß und seiner Dogge,wie der Schalk seine Licblingsbccher witzig nannte. Mr. Brad-wardine aber wendete sich gefällig zu ihm, und bat, er möchte diebemerkenswerthe Reliquie aus alten Zeiten betrachten.

Sie stellt," fuhr er fort,den Hclmschmuck unserer Fami-lie vor, einen Bären, und, wie Ihr bemerken werdet, aufrecht;denn ein guter Heraldiker bildet jedes Thier in seiner edelsten Stel-lung ab; ein Pferd springend, einen Windhund laufend, undein reißendes Thier i» »du kerooiori, oder in ein.r gefräßigen,raubdürstigcn, drohenden Stellung. Wir, edler Sir, erhieltendiese ehrende Auszeichnung durch den Wappenbrief des deutschenKaisers, Friedrich Barbarossa, für meinen Vorfahren, GodmundBradwardine. Sie war nämlich der Helmschmuck eines riesenhaf-ten Dänen gewesen, den mein Ahn in dem heiligen Lande erschlug,in einem Streite wegen der Keuschheit der Gemahlin oder derTochter des Kaisers; welcher von Beiden sagt die Tradition nicht.

Was den Becher betrifft, Capitain Waverley, so wurde eraus Geheiß des St. Duthac , Abt von Biberbrothock, «ngefertigt,