sein aber, diese Gewalt zu besitzen, gab seiner Sprache wie seinemWesen eine erhöhte Wichtigkeit.
Bei seiner ersten Anrede Wavcrley's schien es, als hätte dieherzliche Freude, den Neffen seines Freundes zu sehen, die Steif-heit und stolze Würde in der Haltung des Baron von Bradwardineetwas gemildert, denn Thränen standen dem alten Manne in denAugen, als er zuerst Edward's Hand auf englische Weise herzlichgeschüttelt hatte, und er ihn dann auf französische umarmte, undauf beide Backen küßte; die Härte seines Händedruckes und dieMasse schottischen Schnupftabackes, welche seine Umarmung sei-nem Gaste mittheilte, riefen auch in dessen Augen ähnliche Tropfen.
„Bei der Ehre eines Edelmannes," sagte er, „es macht michwieder jung, Euch bei mir zu sehen, Mr. Waverley! Ein würdi-ger Zweig des alten Stammes von Waverley-House — sge« altm-a— wie Maro sagt;— und man sieht Euch an, daß ihr zu der äl-teren Linie gehört, Eapitain Waverley; noch nicht so stattlich, wiemein alter Freund,SirEverard — >»ais cei» vleixlra avee ielei»>,s,wie mein holländischer Bekannter, Baron Kikkitbroek von dersa-esse >le itiassme so» epouse sagte, — Ihr habt also die Kokardeaufgesteckt? Recht, recht, obgleich ich die Farbe etwas andersgewünscht hätte; und das thut, wie ich glaube, Sir Everard eben-falls. Doch nichts weiter davon; ich bin alt, und die Zeiten habensich geändert. — Und wie befinden sich der würdige Baronct, unddie schöne Miß Rahel?— Ei, Ihr lacht, junger Man»?— Inder That, sie war die schöne Miß Rahel im Jahr der Gnade 1716;aber die Zeit vergeht— et 8i»Aula pnaellentue unxi— das ist ganzgewiß. Aber noch ein Mal seid mir herzlich willkommen i» mei-nem armen Hause zu Tully - Beolan!— Eile nach dem Hause,Rosa, und sieh nach, daß Alexander Saunderson für den altenChateaux-Margaut sorgt, den ich im Jahre 1713 von Bordeauxnach Dundee schickte."