von der Außenseite aus schweren steinernen Treppen gelangte. Zweimit Zinnen verzierte Mauern, von denen eine der Zugangsallcegcgenübcrstand und die andere den Hof vom Garten trennte, vollen-deten die Einhegung des Hosraumes.
Der Hof war übrigens nicht ohne Verzierungen. In einerEcke stand ein dickbäuchiges Taubenhaus, von großem Umfange,in Gestalt und Verhältnissen dem merkwürdigen Gebäude gleichend,welches Arthurs Ofen genannt wurde, und die Köpfe aller Anti-quare in England verdreht haben würde, hätte der Eigenthümeres nicht cinreißen lassen, um einen nahe gelegenen Deichdamm aus-zubessern. Dieser Taubcnschlag oder Kolumbarium, wie der Be-sitzer ihn nannte, war keine geringe Hülfsquelle für einen schot-tischen Laird jener Zeit, dessen geringes Einkommen durch die Eon-tributionen vermehrt wurde, welche diese leichten Fouragiere aufden Pachthöfen eintrieben, und die Conscriptionen, die von ihnenfür die Tafel in Anspruch genommen wurden.
Eine andere Ecke des Hofes zeigte einen Springbrunnen; einin Stein gehaucnerBär überragte hier ein großes steinernes Bassin,in das er sein Wasser spie. Dies Kunstwerk war das Wunder desLandes, zehn Meilen in der Runde. Es darf nicht vergessen wer-den, daß alle Arten von Bären, groß und klein, in halber oder vol-ler Gestalt, über jedem Fenster an den Enden der Giebel ausge-schnitten waren, daß die Rinnen in diese Gestalt ausliefen, und dieThürmchen davon getragen wurden; und unter jeder solcher Hyper-boreer Gestalt stand das alte Familien-Motto: Hüte Dich vordem Bären. Der Hof war geräumig, wohlgepflastert und ganzrein; wahrscheinlich hatten die Ställe auf der hintern Seite nocheinen besondern Eingang, den Mist fortzuschaffen. Alles rings-umher schien verödet, und ohne das Plätschern des Springbrun-nens würde auch tiefe Stille geherrscht haben. Alles erhielt noch