eine Hierarchie, wenn auch schismatisch, und abgcfallen von denGrundsätzen, welche die großen Väter der Kirche, Sancroft undseine Brüder, vertheidigtcn; hier gab es noch eine Liturgie, wennauch in einigen der Hauptbitten bcklagenswerth entstellt. Doch inSchottland herrschte gänzliche Finstcrniß und ausgenommen einessorgcnbelastcten auseinandergesprengten versolgten Ueberbleibselswaren die Kanzeln den Presbyterianern Preis gegeben, und wiezu fürchten stand, Sectirern aller Art. Seine Pflicht war daher,seinen theuren Zögling zu crkräftigcn, solch unhciligen und ver-derblichen Lehren in Staat und Kirche zu widerstehen, wie siesich dort zu Zeiten seinem widerstrebenden Ohre aufdrängcn mußten.
Hiebei zog er zwei gewaltige zusammcngefaltete Pakete her-vor- deren jedes ein eng geschriebenes Manuskript zu enthaltenschien. Sie waren die Arbeit von des würdigen Mannes ganzemLeben gewesen und nie wurden Arbeit und Leben auf thörichtereWeise verschwendet. Er war einmal nach London gegangen, mitder Absicht, sie der Welt durch Vermittlung eines Buchhändlersvon Klein-Britannien zu übergeben, der dafür bekannt war, sol-chen Verlag zu führen, und den er nach empfangener Weisung miteiner gewissen Phrase und einem gewissen Zeichen anreden sollte,welche, wie es scheint, damals unter den eingeweihten Jacobiten alsErkennungs-Zeichen galten. Sobald Mr. Pembroke das Zau-berwort mit der gehörigen Bewegung ausgesprochen hatte, be-grüßte der Buchhändler ihn trotz alles Widerspruches mit demDoktortitel und führte ihn dann in sein Hinterstübchen. Nachdemer hier jeden möglichen und unmöglichen Versteck durchsucht hatte,sagte er: Nun, Doktor — gut — sub rosa — ich habe hier keineLöcher, in denen sich hier nur eine hannoversche Ratte versteckenkönnte. Nun — gibt es gute Neuigkeiten von unseren Freundenjenseit des Wassers? — Was macht der würdige König von Frank-reich? — Oder vielleicht waren Sie später in Rom — Rom muß