wohnheiten und Studien in anderer Beziehung. Nachdem er meh-rere Wochen in Waverlep zugebracht hatte, schied der Baron untermanchen Ausdrücken des Bedauerns und drang lebhaft in den Baro-net, den Besuch zu crwiedcrn, und die nächste Jagdzeit der Birk-hühner in seinen Sümpfen von Pcrtshire mit zu machen. Balddarauf übcrschickte Mr. Bradwardine von Schottland aus eineSumme als Wiedererstattung der Ausgaben, welche seine Verthei-diguag vor dem Gerichtshöfe vonWcstminstcr verursacht hatte; dieseSumme warnicht ganz so gewaltig, als sie zu englischen Benennun-gen reducirt wurde, aber in der ursprünglichen Form von schotti-schen Pfunden, Schillingen und Pence machte sie eine so furchtbareWirkung aufDuncanMacwheeble, den vertrauten Boigt und Mannder Aushülfe des Laird, daß er einen Anfall von Kolik bekam, derfünfLage anhielt und, wie er sagte, einzig und allein dadurch ver-anlaßt wurde, daß man ihn zu dem unglücklichen Werkzeuge machte,eine so bedeutende Summe aus seinem Vaterlands in die Händeder falschen Engländer zu liefern. Aber wenn der Patriotismusdie schönste Maske für andere Gefühle ist, so ist er oft auch dieverdächtigste, und viele, welche den Voigt Macwheeble kannten,hielten seine Klage für nicht ganz uneigennützig, sondern glaubten,daß er das Geld viel weniger bedauert haben würde, wäre es nichtvon den Bradwardine - Gütern gekommen, die er wesentlich alsseine eigenen betrachtete. Dennoch bctheuerte der Voigt, daß erdurchaus uneigennützig sei:
Weh, weh für Schottland, nicht für mich!
Der Laird war erfreut, daß sein würdiger Freund, Sir EvcrardWaverley vom Schlosse Waverley, die Auslagen zurück erstattetbekam, die er für das Haus Bradwardine gemacht hatte; es betraf,wie er sagte, den Credit seiner eigenen Familie, und des König-reichs Schottland in weiterem Sinne, daß diese Rückzahlung er-folgte, denn bei einiger Verzögerung würde sie eine Ursache zum