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1 (1851) Waverley
Entstehung
Seite
46
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gimcnt. Ich würde gewünscht habe», daß die SO jungen Burschenvon meinen Gütern, die in Dein Regiment eintrctcn, Dich aufDeiner Reise nach Schottland begleiteten. Das wäre doch wenigestcns etwas gewesen, aber man sagte mir, ihre Begleitung würdein diesen Lagen für ungebräuchlich gehalten werden, wo jede neueund thörichte Modc cingcführt wird, die natürliche Abhängigkeitdes Volkes von seinem Grundbesitzer zu zerreißen."

Sir Evcrard hatte sein Bestes gcthan, diese unnatürlicheStimmung der Zeit zu verbessern; denn er verstärkte die Kette derAnhänglichkeit derRecruten an ihren jungen Kapitain nicht nur durcheine reichliche Mahlzeit von Rinderbraten und Ale in Gestalt einesAbschiedsschmauscs, sondern auch durch solche Geldgeschenke an jedenEinzelnen, daß dadurch weit eher das muntere Leben als dieDisciplin ihresMarschcs erhöht werden mußte. Nach dcrJnspcktionder Eavalleric führteSirEverard seine»Neffen zurück in die Biblio-thek, wo er ihm einen Brief übergab, der sorgfältig zusammenge-faltet, nach alter Sitte mit einem seidenen Faden umwunden, undmit einem Abdrucke des Wappens der Waverley versiegelt war.Er trug mit großer Formalität die Addrcsse anEosmo ComyneBradwardine, Esq. von Bradwardine, auf seinem Hauptsitze zuTulln - Veolan in Pcrthshire, Nordbritannien. Eingehändigtdurch Eapitain Edward Waverley, Neffen des Sir Everard Wa-verlcy von Waverley-House, Wäret."

Der Edelmann, an den dieser gewaltige Gruß gerichtet wurde,und von dem wir in der Folge mehr zu sagen haben werden, hatte1715 für die verbannte Familie der Stuarts zu den Waffen gegrif-fen, und war bei Preston in Lancashirc gefangen genommen wor-den. Er war von sehr alter Familie und etwas zerrüttetem Ver-mögen, ein Gelehrter, nach der Gelehrsamkeit der Schotten, d. h.er mochte mehr oberflächlich als gründlich gelernt, undmchrgclc-sen als studirt haben. Von seinem Eifer für die klassischen Autoren