Druckschrift 
1 (1851) Waverley
Entstehung
Seite
41
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Der nntcrgcht in granstr Stnrmeswuth;

So fch'n wir auch der Jugendliebe GutOft unter lautem wiistcu Waffenschallc»

Bcini Ruf dcr Wahrheit schnell in Trümmer fallen.

In schlichter Prosa trat, wie diese Werse vielleicht weniger be-stimmt andeuten, der vorübergehende Gedanke an Miß CeciliaStubbs aus dem Herzen des Eapitain Wavcrlcy aus dem Wirbelhervor, welchen seine neue Bestimmung aufregtc. Sie zeigte sichindcrThat in vollem Glanze in ihres Vaters Stuhl,'als er amnächsten Sonntage zum letzten Male dem Gottesdienste in der altenDorfkirche beiwohnte, bei welcher Gelegenheit er, durch die Bittenseines Oheims und der Tante Rahcl bewogen vielleicht auch auseigenem Antriebe, wenn man die Wahrheit sagen sollin vollerUniform erschien.

Es giebt kein befferesGegenmittcl gegen eine zu hohe Meinungvon Anderen, als wenn man zugleich eine vortreffliche von sich selbsthat. Miß Stubbs hatte in der That den ganzen Anstand beschwo-ren, den die Kunst der Schönheit zu leisten vermag, aber ach,Ringe, Schönpflästerchcn, srisirte Locken und ein neuer Mantelvon schöner französischer Seide waren verloren bei dem jungen Dra-gonerofsizier, der zum ersten Male seinen goldbetreßten Hut, seinesteifen Stiefel und seinen Pallasch trug. Ich weiß nicht, ob wie beijenem Helden einer alten Ballade:

Sein Herz ucigt sich den, Ruhme zu;

Es hat zur Liebe keine Ruh;

Und keinem Weib' im Land gelingt.

Das; cs fein Herz zum Schmelzen bringt.

oder ob die funkelnde Goldstickerei, die jetzt seine Brust bedeckte,der Artillerie aus Ccciliens Augen trotzte; aber jeder Pfeil wurdevergebens aus ihn geschleudert.