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1 (1851) Waverley
Entstehung
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Der welke Baum, die wangcnzartc Blume,

Sic ruhet, iu der Fluche» HciligchumeSo siniicnd ernst, als läge iu der WelleVon Gott gefeiert des Asyles Stelle,

Gesichert gegen Kuuiuter und Beschwerde,

Weit fester als »ur irgend aus der Erde.

Doch eine Stimme ruft die Wiude wach,

Und spottend raut der Geist im See cS »ach,

Laut stöhnen höret er de» Eichenbaum,

Dem Mensche» gleich, gegnnlt vo» schwerem Traut»Er hüllt sich plötzlich in eit, schwarz Gewand,

Wie rasch der Krieger mit gewalt'gcr HandUm sich der Rüstung Eiscnmaucr schlingt.

Und wie der Wirbelwind nun naher dringt,

Spritzt er der Welle» aufgeregte FluthAn Stirn und Wangen, hochgefärbt vo» Muth,

Er lehrt den Quell des Donners düst'rcn Laut;

Er faßt der Träume Bilder an, und hautUnd wirft in Stücke die Ideenwelt;

Sic sinkt, ei» Raub der Fluthc», sturmzcrschellt.

Ich aber stand auf hochvcrfall'ncm Thun»Und sah entzückt, begeistert, wie der SturmMit Welle, Wald und Flur im Kampfe lag,Ich bebte nicht, rollt auch des Donners Schlag,Den» sauchzend hört' ich, wie im wilden DrangMein Herz die Antwort rief dem Sturmesklaug;Ich klagte nicht, erfreut von seinem Tosen,

Um fettes heitern Abcudhimmcls Rosen.

Nicht anders ist es in der Jugend Traum,

Wo schmetternd oft im weite» WcltcnraumDie Wahrheit schallt, gleich der Posaune Ton,Zerstörend fcdcS Traumes Bision.

Gleich jener Landschaft, die am Ufer lag,

So heiter glänzend wie ei» Frühlingstag,