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1 (1851) Waverley
Entstehung
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der wirklichen Theilnahme Sir Everard's an dem Aufstande gehabthätten, so würde er der bestehenden Regierung entweder nicht sooffen getrotzt, oder dies wenigstens nicht ungestraft gethan haben.Die Gefühle, welche damals seine Schritte veranlaßtcn, waren dieeines jungen Mannes in einer aufgeregten Zeit. Seitdem war SirEverard's Jacobitismus allmählig geschwunden, wie ein Feueraus Mangel an Nahrung ausbrennt. Seine Grundsätze als Toryund Anglikaner wurden durch gelegentliche Uebung bei Wahlen undQuartalen aufrecht erhalte»; aber die in Bezug auf das Erbrechtwaren allmählig verfallen. Doch widerstritt cs seinen Gefühlengewaltig, daß sein Neffe unter der braunschweigischen Dynastie indie Armee cintreten sollte, und zwar um so mehr, als es, abgesehenvon seiner hohen und gewissenhaften Meinung von der väterlichenGewalt, unmöglich oder doch wenigstens sehr unklug gewesen wäre,um dies zu verhindern, offen einzuschreiten. Dieser unterdrückteUnwille ries manches Oh und Ach hervor, welches auf Rechnung ei-nes Anfalles der Gicht geschrieben werden konnte, bis der würdigeBaronet sich eine Rangliste holen ließ, und sich damit tröstete, daßer die Nachkommen der Häuser von treuer Anhänglichkeit, der Mor-daunts, Granvills und Stanleys, ebenfalls in dieser Liste fand; undindem er alle seine Gefühle der Familiengröße und des kriegerischenRuhmes heraufrief, schloß er mit einer Logik, welche der Falstaff'seinigermaßen glich, wenn ein Krieg bevorständc, wäre cs, obgleichcs eine Schande sei, aufeiner andern Seite als einer zu sein, einenoch größere Schande, unthätig zu bleiben, als auf der schlimm-sten Seite zu stehen, und wäre diese auch schwärzer als die Usurpa-tion sie machen könnte. Der Plan der Tante Rahel war zwar nichtganz nach ihren Wünschen ausgefallen, aber sie mußte sich in dieUmstände fügen, und ihr Kummer wurde durch die Beschäftigungzerstreut, die sie dabei fand, ihren Neffen zu dem Feldzuge auszu-