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1 (1851) Waverley
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sich oft nicht darum kümmert, aus was für einem Holze er den Ge-genstand seiner Anbetung schnitzt; wenn die Natur diesem Gegen ständeirgend ein leidliches Berhältniß von persönlichen Reizen verliehenhat, so kann er endlich leicht den Juwelier und Derwisch aus derorientalischen Erzählung spielen, und sie aus den Borräthen seinereigenen Einbildungskraft reichlich mit übernatürlicher Schönheitund allen Gaben geistiger Schätze ausstatten.

Doch che die Reize der Miß Cccilia Stubbs diese zu einer positi-ven Gottheit erhoben, oder sie wenigstens ihrer heiligen Namens-schwester gleich stellten, erhielt Mistreß Rahcl Wavcrley einigeNachricht, welche sie bestimmte, die nahende Apotheose zu hindern.Selbst die Einfachsten und Verdachtlosesten des weiblichen Ge-schlechts haben Gottscgnesie eine instinktmäßige Schärfeder Erkcnntniß in solchen Dingen, welche zuweilen so w.eit geht,einzelne Umstände zu bemerken, die nie existirten, selten aber dasÜbersicht, was sich ihrer Beobachtung wirklich darbietet. MistreßRahel legte sich mit großer Klugheit darauf, die nahende Gefahrnicht zu bekämpfen, doch zu entfernen, und stellte ihrem Bruderdie Rothwsndigkeit vor, daß der Erbe seines Hauses mehr von derWelt sehen müsse, als bei seinem beständigen Aufenthalte in Wa-verley möglich sei.

Sir Everard wollte anfangs nichts von einem Vorschläge wis-sen, der dahin zielte, seinen Neffen von ihm zu trennen. Edwardwar, wie er zugestand, zwar etwas büchcrhaft; aber die Jugendsei, wie er sagte, nach dem, was er immer gehört hätte, die Zeitzum Lernen, und sein Neffe würde ohne Zweifel an Jagd und Land-wirthschaft Gefallen finden, wenn seine Wuth nach Wissen sich ge-legt hätte, und sein Kopf mit Kenntnissen vollgepropft wäre. Ersa-'te, er selbst hätte es oft bereut, nicht einige Zeit seinerJugend aufStudien verwendet zu haben; er würde deshalb mit nicht mindererGeschicklichkeit gejagt oder geschossen haben, wahrscheinlich aber