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1 (1851) Waverley
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doch auch Augenblicke, in denen diese Mitthcilungcn seine Phan-tasie erregten und seine Aufmerksamkeit belohnten.

Die Thatcn Wiliberts von Waverlcy im gelobten Lande, seinelange Abwesenheit und gefahrvollen Abenteuer, sein muthmaßlicherTod und seine Rückkehr an eben dem Abend, an welchem die Brautseines Herzens den Helden , gehcirathct hatte, der sie während sei-ner Abwesenheit gegen Beleidigung und Unterdrückung beschützte;die Großmuth, mit welcher der Kreuzfahrer seine Ansprüche auf-gab und in einem benachbarten Kloster den Frieden suchte, dernicht an ihm vorüberzog*); diesen und ähnlichen Erzählungenlauschte er, bis sein Herz glühte und seine Augen funkelten. Auchwar er nicht weniger gerührt, wenn seine Tante, Mistreß Rahel,die Leiden und die Standhaftigkeit der Lady Alice Waverlcy wäh-rend des großen Bürgerkrieges schilderte. Die wohlwollendenZüge der ehrwürdigen Spinnerin nahmen einen majestätischerenAusdruck an, wenn sic erzählte, wie Carl nach der Schlacht beiWorcestcr einen Tag lang Zuflucht in Waverlcy-House gefundenhätte, und wie Lady Alice, als ein Reiterhaufen sich näherte, dasHaus zu durchsuchen, ihren jüngsten Sohn mit einer Hand vollDiener mit dem Befehl absendete, auf Gefahr ihres Lebens die.Feinde eine Stunde abzuhaltcn, um dem Könige diese Zeit zurFlucht zu gewähren.Und Gott steh ihr bei," fuhr Mistreß Rahel

*1 Es giebt i» dieser Beziehung eine Faniilien-Lcgende, die derRittcrsamilic von Bradshaigh angehört, der Eigenthümeri» von Haigh-hall in Laneashire, wo, wie mir gesagt wurde, dieses Ereigniß auf ei-nen, ge,»alten Glasfenster geschildert wird. Die deutsche Ballade desedlen Mohringer betrifft einen ähnlichen Gegenstand. Ohne allen Zwei-fel aber haben solche Ereignisse Statt gefunden, wo die Entfernunggroß und der Verkehr unsicher war, und falsche Gerüchte über das Ge-schick der abwesenden Kreuzfahrer müssen häufig in Umlauf gewesen sei»und zuweilen etwas übereilt zu Hause Glaube» gesunde» haben.