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1 (1851) Waverley
Entstehung
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Studium zu ernst oder streng gemacht werde. Die Geschichtevon England ist jetzt zu einem Kartenspiele reducirt; die Pro-bleme der Mathematik zu Aufgaben und Räthftln; die Lehrender Arithmetik können, wie versichert wird, hinlänglich dadurch er-worben werden, daß man einige Stunden wöchentlich auf eineneue und vermehrte Ausgabe des Gänsespieles verwendet. Es istnur noch ein. Schritt vorwärts nöthig, und der Glaube und diezehn Gebote können auf dieselbe Weise erlernt werden, ohne dieNothwcndigkeit des ernsten Gesichtes, des wichtigen Tones undder strengen Aufmerksamkeit, die bisher von der wohl gelenktenJugend dieses Reiches verlangt wurden. Es kann zugleich einGegenstand ernster Betrachtung sein, ob die, welche daran ge-wöhnt sind, Belehrung nur durch das Mittel der Unterhaltungzu gewinnen, nicht dahin gebracht werden können, die zu verwerfen,die ihnen unter dem Aeußerc» des Studiums nahet; ob die, welchedie Geschichte durch die Karten lernen, nicht dazu angcleitct wer-den, die Mittel dem Zwecke vorzuzichen, und ob, wenn wir dieReligion auf dem Wege des Spieles lernen, unsere Zöglinge nichtallmählig dahin gebracht werden, ein Spiel aus ihrer Religionzu machen. Für unseren jungen Helden, dem gestattet wurde,Belehrung nur nach eigener Neigung zu suchen, und der sie des-halb nur so lange suchte, als sie ihm Unterhaltung gewährte,hatte die Nachsichtseiner Lehrer böse Folgen, welche lange ihrenEinfluß auf seinen Charakter, sein Glück und seine Brauchbarkeitfortsetzten.

Edward's Einbildungskraft und Liebe zur Literatur, obgleichdie erster? lebhaft und die letztere glühend war, boten kein Mittelgegen dies besondere Ucbel, sondern entflammten und vergrößer-ten vielmehr die Heftigkeit desselben. Die Bibliothek zu Waver-ley-Housc, ein geräumiges, gothisches Gemach, mit doppeltenBogen und einer Gallerie, enthielt ein so.ches Gemisch und eine

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