Druckschrift 
1 (1851) Waverley
Entstehung
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Allee entfernt hatte, die zu Brern-wood - Lodgc, seines VatersWohnsitz, führte. Ihre Aufmerksamkeit wurde durch einen Wagenerweckt, den sechs schöne Langschwänze, Rappen, zogen, und dermit so viel Schnitzwerk und Vergoldung verziert war, daß er derStaatskutsche eines Lvrdmayor Ehre gemacht haben würde. Erwartete auf den Besitzer, der in geringer Entfernung davon dieFortschritte eines halbfcrtigen Pachthofcs besichtigte. Ich weißnicht, ob des Knaben Wärterin aus Wales oder Schottland war,oderauf welche Weise er ein Wappenschild von drei Hermelinenmit dem Gedanken persönlichen Eigenthumes in Zusammenhangbrachte, aber kaum sah er dics Familienzeichcn, als er fest entschlossenschien, sein Recht auf das glänzende Fuhrwerk geltend zu machen,auf dem es sich entfaltete. Der Baronet erschien, während dieWärterin noch vergebens bemüht war, ihn davon abzubringen,sich den vergoldeten Wagen mit den 6 Pferden zuzueigne». DasZusammentreffen erfolgte in einem glücklichen Augenblicke für Ed-ward, denn sein Oheim hatte eben tiefsinnig und mit einem Ge-fühle wie Neid den kräftigen Knaben des stattlichen Peoman be-trachtet, dessen Wohnung nach seiner Anleitung erbaut wurde.In dem rothwangigen Cherubsgcsichte, das hier vor ihm stand,sein Auge und seinen Namen hatte, und einen Erbanspruch aufden Titel, die Neigung und den Schutz seiner Familie geltendmachte, und zwar durch Mittel eines Bandes, welches Sir Eve-rard für eben so heilig hielt, als Garter oder Bluemantle, schiendie Vorsehung ihm den Gegenstand zu gewähren, der am bestengeeignet war, die Leere in seinen Hoffnungen und seinen Neigungenauszufüllen. Sir Everard kehrte nach Waverlcy-Hall auf einemfür ihn bereit gehaltenen Reitpferde zurück, während er das Kindmit seiner Wärterin in dem Wagen nach Brere-wood-Lodgeschickte, und mit einer Sendung, welche Richard Waverley eineThür zur Aussöhnung mit seinem ältern Bruder öffnete.