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1 (1851) Waverley
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dcn bewundcrnswcrthen Anlagen seiner ersten, zweiten, dritten,vierten und fünften Tochter zollte.

Die Erinnerung an seine mißlungene Werbung war für SirEverard, wie bei Manchem seiner Gemüthsurt, die zugleich schön,stolz, reizbar und träge sind, ein Sporn dagegen, sich für die Zu-kunft ähnlicher Dcmüthigung, Mühe und fruchtloser Anstrengungwieder auszusetzcn. Er fuhr fort, in Waverley-House nach Arteines altenglischen Edelmannes von altem Geschlecht und großemVermögen zu leben. Seine Schwester, Miß Rahel Waverlcy, führteden Vorsitz an seiner Tafel, und sie wurden allmählig ein alter Ha-gestolz und eine alte Jungfer, die freundlichsten und gutmüthigstcnAnhänger des Cölibates.

Die Heftigkeit von Sir Everards Unwillen gegen seinen Bru-der war nur von kurzer Dauer; sein Mißfallen aber an dcm Wighund dem königlichen Beamten erhielt fortwährend eine gewisseKälte zwischen ihnen, wenn cs auch nicht fähig war, ihn zu ir-gend einer Maßregel anzufpornen, welche Richards Interesse inBezug auf die Erbfolge der Familiengüter nachthcilig war. Ri-chard kannte genug von der Welt und von dem Temperamenteseines Bruders, um zu glauben, daß er durch irgend ein unüber-legtes oder übereiltes Entgegenkommen von seiner Seite passivesMißfallen in einen thätigeren Unwillen verwandeln könnte. Eswar daher nur ein Zufall, der endlich eine Erneuerung ihres Ver-kehres herbeiführte. Richard hatte ein junges Mädchen von Ranggehcirathet, durch dessen Familienvcrbindungcn und Privatver-mögen er seine Carriere zu beschleunigen hoffte. Durch sie wurdeer Besitzer eines Gutes von einigem Wcrthe, welches nur wenigeMeilen von Waverley entfernt lag.

Der kleine Edward, der Held unserer Geschichte, damals5 Jahr alt, war ihr einziges Kind. Es ereignete sich, daß dasKind mit seiner Wärterin eines Morgens sich eine Meile von der