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Der so erneuerte Berkehr blieb indeß mehr formell und artig, alsvon brüderlicher Herzlichkeit; dennoch genügte er den Wünschenbeider Parteien. Sir Everard erhielt durch die häufige Gesell-schaft seines kleinen Neffen etwas, worin sein erblicher Stolz dasvorcmpfundene Vergnügen einer Fortpflanzung seines Geschlech-tes finden konnte, und wodurch zugleich seine Freundlichkeit undGüte volle Gelegenheit zur Ausübung fanden. Richard Waver-lcp sah in der wachsenden Zuneigung zwischen dem Oheim und demNeffen, die Mittel zu seines Sohnes wo nicht seiner eigenen Nach-folge in die erblichen Besitzungen, welche, wie er fühlte, durchirgend einen Versuch zu einer größer» Vertraulichkeit bei einemManne von Sir Evcrards Gewohnheiten und Meinungen eher ge-fährdet als befördert werden konnte.
Durch eine Art stillschweigenden Uebereinkommcns wurde csso dem kleinen Edward erlaubt, den größeren Lheil des Jahresin Waverley-Hall zuzubringen; und es schien, als stehe er in dem-selben vertrauten Umgänge, wie beide Familien unter sich, ob-gleich ihr gegenseitiger Verkehr sich eigentlich nur auf formelle Mit-theilungen und noch formellere Besuche beschränkte. Die Erzie-hung des Jünglings wurde wechselsweise durch den Geschmack unddie Meinungen seines Oheims und seines Vaters geleitet. Dochmehr davon in dem folgenden Kapitel.
Wavn'lcy. I.