229
Stpotbefer tjnt. UmgeFc^vt, bort fterben oft itoeb mehr, trcil ®oFtorunb Slpotfjefer an bet natuclirtjen Orbnung im SJtenfcbcn beffetnunb fiicFen trollen, bes Selbes triflen. .giütct euch »er ben ®e«lehrten. Selig ftnb bie Sinnen am Seifte. ®ie feften in ißrerGinfalt meftr, als bie roit SBeiSijeit ©etblenbeten.
„So baeftten unfere ©otfaljten. 9tom ntib Sriecftenlanb gingenunter, Salenburg fteftt ttoeb heutiges i£ageS. @S gebt mit benStaaten, trie mit einjelnen SJienfcben. Älttge Äittber jletben feilt).Gin großer Staatsmann läßt es geben. Stiles Föninit unb machtftd) juletjt bodj. SKan eile ber Statur nieftt jiibor. Sic tv>i(( FeineSprünge. 3BaS beute nicht gefdjieljt, fann morgen gefcfteljen. 3ftber Slpfcl reif, fällt er vom S3aum unb »erlangt nicht, baß ißt $uiftm fjinauff(ettert. ®arum ift es bei uns eine ber trefflicftftenStaatSmarimen, große Sefdjüfte an Äommifftonen ju treifen, treldjebie Sitten triebet- in 3irfulation unter ftcb fe^en, baniit fte ftalb »er*geffen trerbett. §al 6 »ergeffene ®inge ftnb triebet nett, unb basStelle ergreift man immer mit großem Sifcr, juinal trenn baS9tcue fdjon ein alter grettnb ift. 3«m Scf;nellfein hilft Fein Saufen,älter am trenfgften tljut, tjat getriß am meiften getljan. Stur nie^ttriel regiert! SBetn Sott troftl trill, betn gibt er’S im Schlaf.
„®ic |>auftttugenb eines Regenten ift, baß er ben Sefe^en,and) ben fdjlecbteften, ©fttfureßt ju rerfrfjaffen twfffe. Stellt iftr,baß man eure SBerFe eftre, fo muffet ifjt euch felber beim ©elfDtefpeft ju machen triffen. ®af)er bie Slotßlrenbigfeit äußerlichenSlnfeftenS, Slanjes, fßompeS bei Äöttigen, jbaifern unb attbernSurften unb Staatsmännern. Sine ernfte, iridjt.ige Seberbe ift inStepubliFen triebtiger, als bie ffieisbeit felbfi, unb bie gute fßernttfebent gemeinen SBcfen oft erfprteßlieber, als ein guter Stuf. ®a*ber 51 t Salcnburg ein SfaatSgruubgefei} feit unbenflitben 3eiten:Jbonfuht unb Stabtfebreiber feilen ©ernteten tragen. ®aS Jbleibmaebt ben Sftann !