herrliche ©inrichtung getroffen, b«p jeber Solfsflaffc aus bem Duellbet Sßeisheit nur eben fo nie! jugetröpfelt würbe, als jnt ScbenS«Stotljburft unb Stabrung erfotberlich War. 3n ben paar unterstbänigen ©örfern ber freien Slcpublif überlieb man aus angejiamm«ter lanbesoäterlicber SJtilbc ben Säuern bas Strebt, eine Schule juhaben ober nicht, unb ben Scbulmeijiet jit befotben ober nicht.Statürlieh fanben bte Sanbleute mit ihrem gefunben Stenfcbenoer«jianbe bie etoig richtige SBahrheit oon felbji: bajj ein Sauer juntSftuge feiner ©elebrfamfeit bebürfe. Sie erivuchfen bemnaeb in©ottesfurept unb frommer ©infalt fo gut wieSlnbere, unb lourbenbabei bief unb fett ju bjebermannS Seriounbetung. Ueberhauj.it tfjatjicb, unb mit Siecht, bie Stegierung »on Salenburg auf ben blühen«ben 3Bohl|lanb ihres Solfcs »iel ju gut. Sie betrachtete baS Soffloie eine ih r anbertraute §eerbe, bie gemäjiet werben fofite.3e fetter ber 3)tann, je anfeh«lieber er War. 3n bet Stabtbeobachtete man bas gleiche Serfjältnijj. Unb fo fam, Wie «on felbfi,ju Salenburg Wieber eine ber pteiswiirbigfien Staatsordnungen inSlot, bie nur in©pina, 3nbien, Slegppten unb ben berühmtejienSäubern bcS Orients gefannt Worben ift. Siämlicb ber Sol)n beSSauers Warb wieber Sauer unb fonntc in ©wigfeit nichts Sin«bereS werben; beS ^anbWerferS Kinb warb wieber .jjanbwerFer,bes IßtebigetS Sopn Ijtrebiger, beS Kaufmanns Sotjn Kaufmann,beS SiathSherrn Sohn Statpsherr. SBet anberS badjte, hiep einunruhiger Kopf, ein ©einagog, ober WaS man nachmals Steta«pppfifer, Safobiner unb bergleicben hieb.
©iefen ©eillesftiebeti fiepeter ju behaupten, unb alle Steue*rangen ju «erbannen, hotte man bie »ortrefflichften 3enfuranjJalteiteingerichtet, welche ben Salcnburgern erjl fpät nachher in anbetnSäubern nachgeahmt würben. Schriften unb Sucher oon fogetiann«ten unruhigen Stopfen würben mit gehöriger Sorflcht «erboten; nur©efang« unb ©ebetbüeper, auS Katechismen ju btuefen erlaubt.