Druckschrift 
10 (1851)
Entstehung
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156
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«erftänbigte ftd? bocb aber halb mit ber SBirtlicbfeif, wiewohl bic=felbe unbegreiflicher mar, alb jebcb ©ßielmerf eines Sraume?.

Stein @ott!" tief fie,giert £iuint!"

Säteh;," (lotterte bcr armeStann,eb i|l gewiß, ganj ge*miß nnb ficberlicb nicht mit 33orfa£ gegeben, baß ich ßter bin."

Slcß, bab glaub ich mobil" entgcgnetc SSätelV) mit einem ©euf*jer, nnb bacf;te mm erfi an ihren geflttgcn .(lummer, mo fte auf benju ißcrlobenbeu einen ganjen Sag untfonfl gemattet, nnb enblicbnach vergeblichem q?offen gefolgert batte, er fei entmeber unglliefslieb gemefen, ober liebe fic nicht. (Denn man ßaite S3oten ju ibmaubgefanbt, feine Slbretfe erfahren, ib« Im ganjen Sbalc fuebentaffen, i()n nirgenbb gefunben. Unglücf ober Untreue! mar babcinflimmige Uttbcil aller anmefenben ©äße gemefen, bie ftcb nachmoblgebaltenein Sroftfcbmaufe fpät getrennt batten, mebwegen,vom Dtegen nnb Sßctter übereilt, bie Sante mit ber Sticbtverlobtenftcb auch bequemen mußte, im Sodbaufe ju übernaebten, fo gut,alb §crr Ouint.

®ie grau beb Södnerb fjat mieb b> et b ec gemiefen in biefe.Kammer," gegenrebete ber fpf»ifofof>b,nnb meinte, hier feblafeber moblebrmürbige |>ert (pfarrer. @3 tbut mir leib. fjcb bin ..."

Siitelb faß aub Duintb ehrlicher SJtiene, baß er niebt liege. @iehätte iljn freilich gern unter anbern tßerbältniffen gefefjen, albbiefeit. Slber leiber mar baä Unglüef einmal ba. Stan tonnte fiepfreilich trennen, aber tSätcll) märe nicht vermögenb gemefen, ihmbie Sbf 5» weifen. Slucf) baebte fie bei ihrer §erjen3reinbeit niebtbSlrgeb. ®ab Slergfie, fo. fte benfen tonnte, mar, er «erachte fte,nnb mode fief; von ißr nnb ^errn , uub einem vielleicht über=eilten ätcrfprecben ablöfen. ®ab mar3, Wab ifjr gefiern geheimeSbränen erbreßt batte. Unter Sbrättcn hatte de ftcb gejtern aufbieb 93ett geworfen nnb mar fie eingefcblafen.

Sic werben mir gewiß jnrnen, SBäteli;!" jiainmelte Duint.