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Arbeiten des Tischlers.
3) Die Werkzeuge zu den Verzierungen sind mannigfacher Art. Die Hobel gleichenden schon beschriebenen; nur daß sic 9 Zoll zur Lange, 3 bis 3,' Zoll zur Breite und eineverhältnismäßige Dicke haben; die Oeffnungen müssen eine Schiefe von wenigstens 15 Gradhaben und nach außen geneigt seyn; auch ihre Eisen, so wie die Keile, hinter dem Vorstoßeine Linie weit cintreten.
4) Zum Abrunden der Stabe und Kehlleistcn bedient man sich der Kchlhobel mitBacken, der Hohlhobel oder der spitzigen Meißel, und zu den vertieften Kehlen derKebl meißel.
messer und von 5 bis 6 Zoll Lange; und endlich Eisen zu Schrauben von ^ Zoll Breite und10 bis 12 Zoll Länge. Die Preise sind verschieden; im Durchschnitt kann man die großenzu 1z Rthlr., die kleinen zu 20 sgr. annchmen.
9) Die Werkzeuge zum Aufstellen der Arbeiten sind: die Wasser wage, das Dleiloth,die Augbohrer und die Zangen. Sie sind bekannt und jedem Tischler unentbehrlich. DieWage rechnet man mit den Gläsern zu 1-^ Rthlr., das Bleilots) mit der Schnur zu 10 sgr.,den Augbohrer zu 15 sgr. und die eiserne Zange zu 10 bis 20 sgr.