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Bd 1 - 4 1 - 18 (1826)
Entstehung
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Arbeiten des Tischlers.

5) Parquct mit fonrnirten Tafeln, mir Einschluß der Sckareriiilien,

Wr,ü, dir Tafeln in Feldern eingethcilt werden, init Einschluß des Legcns und derPolitur:

von Lindenhvlz, die Rahmen von Eichenholz . . 1 Rthlr. dis

von Elsenhvlz, die Rahmen von Eichenholz . . 25 ihr, bis

von Schwarzpappeln, die Rahmen von Eichenholz , H Rthlr. dis

Wen» die Tafeln aus mehreren farbigen Holzern zusammengesetzt, und in die-selben Verzierungen von Laubwerk re, eingelegt werden, so kann man den lUFuß,je nachdem mehr oder weniger Verzierungen statt finden, oder ausländische Höl-zer zum Fvurniren gebraucht werden, annchmen zu - 1 Rthlr, 15 sgr. bis

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An in erkung. Die Blindböden unter solche Parquetbvden, von rauhen Tischlerbrettern, werdenvom Aimmermmm angefertigt (siehe Abtheilung II. dieses Werkes S, 75).

I. Säulen und Gesimse.

§, 23,

Zusammensetzung in ihren einzelnen Theilen.

Wenn der Durchmesser einer Säule bestimmt ist, so wird vom Zimmermann ein zurAchse der Säule dienender Stiel zugerichtet, welcher an jeden, Ende einige Fuß länger seynmuß, um ihn mittelst Zapfen in den Balken oder Träger befestigen zu können. Um diesenStiel werden, nach der Länge der Säule, 4, 6, 8 Stücke einzelne runde, auch vielcckige Hölzeroder Scheiben von 3 bis 6 Zoll Stärke eingelassen, deren Größe sich nach dem abnehmendenDurchmesser der Säule richtet, und auf welchen dann die einzelnen Bretter, welche zur Be-kleidung der Säule dienen, befestigt werden.

Wenn die Säulen Kannelirungcn erhalten, so muß die Anzahl derselben den Bretterndie Fugen bestimmen, welche man in den Winkel einer Kannclirung bringt, damit sie wenigersichtbar werden. Jedes einzelne Stück der äußeren Bekleidung der Säule wird mit flachenFugen mittelst Zapfen, welche auf der hintern Seite angebracht werden, geleimt und auf dieeinzelnen Holzsiücke angepflöckt. Hierbei entsteht die Schwierigkeit, daß, wenn diese Bekleidungensich in ihren einzelnen Holzstückcn zurückziehen, diese anfangen, besonders an der Seite, nach derDicke der Bretter Widerstand zu leisten und so das Spalten und Ableimcn der Bekleidungveranlassen. Dieser Schwierigkeit kann man nicht anders Vorbeugen, als wenn man einenSpielraum von einer Linie läßt, und diesen mit Keilen ausfüllt, welche man nachher weg-nimmt, um dem Holze Freiheit zu lassen, sich zurückzuziehen.

Wenn die Säulen von einem kleinen Durchmesser sind, so leimt man die Bekleidungin einer gleichlaufenden Dicke von einem Ende zum andern, und die Verminderung geschiehtauf Kosten der Dicke des Holzes; wenn aber diese Verminderung beträchtlich ist, so machtman die einzelnen Scheiben in der Höhe eines Durchmessers um so viel kleiner, als dieSäule nach der Verjüngung abnimmt wie durch die Zeichnung zuvor bestimmt ist.

Bei den Säulen muß man überhaupt die Vorsicht beobachten, daß man das zartefeine Hol; nach innen bringt, weil in dieser Lage des Holzes die Fugen, die ein Strebennach dem Mittelpunkt haben, eine gleichmäßige Wirkling äußern; da hingegen, wenn man die