Druckschrift 
15 (1853)
Entstehung
Seite
364
Einzelbild herunterladen
 

3t>4

Denn Alles, was nnr Füße hat.

Das tanzt und springt in ReigenDie Straßen sahen lustig aus,

Wohin er blickte, jedes HansWar eine Pintenschenke.

Der Hirt trieb eben sroh und freiDie Heerde ans die Weide.

Doch solches Bieh, bei meiner Treu',

Zu sehn, ist eine Freude;

Gebratne Schweine trieb er fort,Geschmückt mit Blumen hier und dort,Citroncn in der Schnauze.

Hans Peter gafft mit offnem MundUnd kann es kaum nur glauben;

Da fahren plötzlich in den SchlundIhm zwei gebratne Tauben.

Sein offnes Maul vcrmuthlich mag,Geglichen sein dem TaubenschlagGenug, er ließ sich's schmecken.

Und als er nun zum Brunnen kam,

Die Gurgel ausznwaschen,

Da sprang in einem goldnen RingAus neununducunzig Flaschen,

Was meint ihr? Wasser nur? o nein,Es war der schönste, klarste Wein,

War Achtzehnhundcrtdierer!

Indem er emsig trank und froh,Verdunkelt sich der Himmel,

Was auf den Straßen war, entsteh,

Und still ward das Getümmel.