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O, ich will ihn fröhlich schauen,
Will dann allen meinen LiebenUnd auch Dir, mein Cherub, drübenNeue Blnmenhalden bauen.
6. Die Glücksgaben.
( 1822 .)
Was wohl gedeiht zum heitern Leben
Hat Dir Dein Gott, hat Dir Dein Herz gegeben:
Ein biedres Weib! — Vielleicht vermißt Dein BlickZuweilen noch den Schwarm der muntern Kinder?
Du seufzest! — Ei, Du lieber Blinder,
Kennt der Allwissende wohl minderAls Dn, Dein wahres Glück?
Dein göttlicher Berns als Heiland vieler Kranken!
D» säest Heil, Dn erntest Segen ein.
Kein goldner Regen kann der Tugend danken,
Wo ihren Dank Dir tausend Herzen weihn.
Des Weisen schönes Loos! —Nicht in Fortnncns ArmenRuhst Dn, auch nicht von ihrer Gunst zu fern.
Sie läßt Dich freilich nicht verarmen,
Doch wirst Dn nimmer auch zum reichen Herrn;
Und wenn Dir heut ein Schatz des Crösns lachte,
Schon morgen wärest Du, voll Mitleids, nicht mehr reich;Und trügst Du Jrus Bettelstab, Dich machteDein reiches Herz dem reichsten Fürsten gleich.
Das freie V atcrland! — steh nach in allen Karten,
Wo ist das freiere, des freien Mannes Werth?
Ein Freiherr wandelst Du in unserm Gottesgartcn,
Von allem Volk geliebt, geehrt.